Gesundheit und Arzthaftung

In der Regel verläuft ein Arztbesuch unproblematisch. Bei langwierigen und beschwerlichen Krankheiten kann dies anders sein. In solchen Situationen kann die Kostentragung, durch die Gesundheitskasse, zur schwierigen Angelegenheit werden. Nicht jede medizinische Behandlung wird von der Krankenkasse erstattet. Nicht zuletzt wissen leider nur wenige Patienten welche Rechte sie gegenüber dem Arzt besitzen und wie sie diese effektiv durchsetzen können. Möglicherweise sind Sie in der Situation, dass eine medizinische Behandlung fehlerhaft verlief oder die Krankenkasse sich weigert die Kosten zu erstatten? In solchen Fällen sollten Sie einen Anwalt aufsuchen.

Gesundheit und Arzthaftung-Themen

Ärzte in blauen Kitteln führen in einem Operationssaal eine Operation durch.

Fuß- und Fingeramputation und Nierenversagen durch Verstoß gegen Hygienevorschrift

09.11.20189 Mal gelesen
Die Klägerin litt an einem Tonsillenkarzinom im initialen Tumorstadium. Den behandelnden Ärzten im Hause der Beklagten ist vorzuwerfen, dass die hygienischen Standards nicht eingehalten wurden. Die Klägerin hat über mehrere Wochen mit einer hochinfektiösen Patientin in einem Zimmer gelegen.
Ärztin mit Mundschutz prüft Gewebeprobe

Fehlgeschlagene Arthroskopie nach Hinterhorn Basisriss des Außenmeniskus, LG Memmingen

07.11.201822 Mal gelesen
Die Klägerin erlitt durch einen Treppensturz im April 2016 einen Riss im rechten Außenmeniskus mit VKB-Ruptur. Die Beklagte nahm daraufhin eine Arthroskopie vor, und in der Folge eine Steroid-Therapie, die jedoch zu weiteren gesundheitlichen Problemen und Bewegungseinschränkungen führte.

Rechtsanwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht, Arzthaftungsrecht, Patientenrecht, weiter erfolgreich vor dem Landgericht Augsburg. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

07.10.201822 Mal gelesen
Medizinigeschädigte Patientin schließt vor LG Augsburg Vergleich ab: Landgericht Augsburg vom 05.10.2018 Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler: Fehlerhafte Hysteroskopie von zwei Mirena Spiralen, LG Augsburg, Az.: 042 O 1212/16

Thema: Sportrecht

Thema: Arztrecht

Haftungsfalle Patienteneinwilligung

27.05.2008900 Mal gelesen

Der sechste Senat des Bundesgerichtshofs (BGH, Aktenzeichen VI Z R 35/06) hat den Sorgfaltsmaßstab und die Pflicht zur Aufklärung bei Anwendung einer sog. Außenseitermethode definiert und hierbei den Umfang der Aufklärungspflichten eines Arztes -insbesondere bei Anwendung einer solchen Methode- dagestellt und im Einzelnen definiert.

Thema: Kassenarztrecht

Thema: Arzthaftungsrecht

Thema: Medizinrecht

400.000,00 EUR Schmerzensgeld für eine missglückte und nicht notwendige Rückenoperation

10.02.2017165 Mal gelesen
(10.02.2017) Wie das Oberlandesgericht Hamm mit seiner am 02.02.2017 veröffentlichten Entscheidung (Aktenzeichen 26 U 111/15) entschied, hat ein Krankenhaus in Wickede ein Schmerzensgeld von 400.000,00 EUR an eine Patientin zu zahlen, die auf Grund einer nicht indizierten und nicht fachgerecht ausgeführten Operation an der Halswirbelsäule querschnittsgelähmt ist.

Thema: Arzneimittelrecht

BGH: Banken müssen Beratung nicht schriftlich dokumentieren

14.05.20062295 Mal gelesen
Banken müssen die Erfüllung ihrer Beratungs- und
Aufklärungspflichten gegenüber Kapitalanlegern
nicht schriftlich dokumentieren

Der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat entschieden, dass Kreditinstitute keine zivilrechtliche Pflicht oder Obliegenheit zur schriftlichen Dokumentation der Erfüllung ihrer Beratungs- und Aufklärungspflichten gegenüber Kapitalanle

Thema: Krankenhausrecht

Thema: Krankenversicherungsrecht

Thema: Apothekenrecht

Pfandrecht des Vermieters bei Zwangsräumung

02.11.20062673 Mal gelesen

Nach einem Urteil des Bundesgerichthofs könnten die Kosten bei künftigen Zwangsräumungen von Gebäuden deutlich gesenkt werden. Der BGH hat ein Modell gebilligt bei dem der Vermieter an sämtlichen Gegenständen in der Wohnung des Mieters ein Pfandrecht geltend machen kann.

Die Aufgabe des Gerichtsvollziehers beschränkt sich dann lediglich auf die Herausgabe der Wohnung.

Thema: Vertragsarztrecht

„Scheidung per SMS“, „Internetscheidung“ oder "Notar Scheidung"

09.05.20063906 Mal gelesen
Wie Rückschritt als Fortschritt vermarktet wird.
Was Rückschritt ist, zeigt sich überdeutlich, wenn sich muslimischer Fundamentalismus mit westlichem Fortschrittsglauben vermählt: Für muslimische Männer ist es dank moderner Technologie jetzt möglich per SMS oder E-Mail die werte Gattin davon in Kenntnis zu setzen, dass die Ehe gescheitert ist. Nach traditionellem muslimischem Recht war es zuvor noch notwendig, dass der Mann im Beisein zweier (natürlich männlicher) Zeugen dreimal wiederholt „ich verstoße Dich“.