Arzthaftungsrecht

Seit der Einführung der §§ 630 a ff. BGB wurden zahlreiche, schon durch die Rechtsprechung entwickelte Pflichten des Arztes kodifiziert. So hat der Arzt den Patienten vollumfassend über die Diagnose, Behandlung und möglichen Risiken aufzuklären. Ebenso treffen ihn Dokumentationspflichten, bei deren Verletzung Beweiserleichterungen zu Gunsten des Patienten greifen. Da Ärzte auch nur Menschen sind, können ihnen bei der Behandlung Fehler unterlaufen, die zu Schmerzen und gesundheitlichen Folgeproblemen führen. Hierfür muss der Arzt selbstverständlich einstehen. So kann der Patient nicht nur Schadensersatzansprüche, sondern auch Schmerzensgeld verlangen.

Arzthaftung bei erweiterter OP

11.08.201751 Mal gelesen
OLG Köln: Arzt muss über eventuell notwendige OP-Ausweitung im Vorfeld informieren. Steht einem als Patient eine OP bevor, müssen die behandelnden Ärzte entsprechend über den geplanten Eingriff, mögliche Risiken und Komplikationen informieren. Wie weit darf die tatsächliche OP von der geplanten...

Arzthaftungsrecht: Der BGH zwingt Chefärzte, sich an die Zusagen in den Wahlleistungsvereinbarungen zu halten

07.08.201781 Mal gelesen
Bei einer Wahlleistungsvereinbarung muss der Wahlarzt - und sei es auch der Chefarzt persönlich - selbst operieren. Der BGH findet in seinem Urteil vom 19. Juli 2016 (VI ZR 75/15) bemerkenswert klare Worte für den Chefarzt vertretende Operateure bei sogenannter Wahlleistungsvereinbarung

Welche Ansprüche stehen Ihnen nach einem Behandlungsfehler zu?

14.07.2017191 Mal gelesen

Die Gesundheit eines Menschen ist ein hohes Gut und täglich begeben sich Patienten in die Hände ihrer Ärzte, damit diese ihre Gesundheit erhalten. Doch leider kann es immer wieder zu Behandlungsfehlern kommen, die für die Betroffenen mit teils massiven Folgen verbunden sind. Deshalb ist es besonders wichtig, sich im Falle eines Behandlungsfehlers rasch rechtliche Unterstützung zu suchen, um etwaige Ansprüchen gegen den oder die behandelnden Ärzte bzw. das Krankenhaus geltend machen zu können und Schadenersatz nach ärztlichem Behandlungsfehler zu verlangen.