Arzthaftungsrecht

Seit der Einführung der §§ 630 a ff. BGB wurden zahlreiche, schon durch die Rechtsprechung entwickelte Pflichten des Arztes kodifiziert. So hat der Arzt den Patienten vollumfassend über die Diagnose, Behandlung und möglichen Risiken aufzuklären. Ebenso treffen ihn Dokumentationspflichten, bei deren Verletzung Beweiserleichterungen zu Gunsten des Patienten greifen. Da Ärzte auch nur Menschen sind, können ihnen bei der Behandlung Fehler unterlaufen, die zu Schmerzen und gesundheitlichen Folgeproblemen führen. Hierfür muss der Arzt selbstverständlich einstehen. So kann der Patient nicht nur Schadensersatzansprüche, sondern auch Schmerzensgeld verlangen.

Rechtsanwalt für Arzthaftungsrecht unterstützt bei Klagen wegen Behandlungsfehlern

20.09.201731 Mal gelesen

Expertenstatus: So hilft Ihr Rechtsanwalt für Arzthaftungsrecht geschädigten Patienten

 

Die statistischen Werte im Bezug auf medizinische Behandlungsfehler sind erschreckend. Pro Jahr werden etwa 400.000 Patienten falsch oder nicht ausreichend behandelt. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit höher, denn nicht jeder Ärztepfusch wird tatsächlich ausgesprochen oder zur Anzeige gebracht.

Arzthaftung bei erweiterter OP

11.08.201764 Mal gelesen
OLG Köln: Arzt muss über eventuell notwendige OP-Ausweitung im Vorfeld informieren. Steht einem als Patient eine OP bevor, müssen die behandelnden Ärzte entsprechend über den geplanten Eingriff, mögliche Risiken und Komplikationen informieren. Wie weit darf die tatsächliche OP von der geplanten...

Arzthaftungsrecht: Der BGH zwingt Chefärzte, sich an die Zusagen in den Wahlleistungsvereinbarungen zu halten

07.08.2017100 Mal gelesen
Bei einer Wahlleistungsvereinbarung muss der Wahlarzt - und sei es auch der Chefarzt persönlich - selbst operieren. Der BGH findet in seinem Urteil vom 19. Juli 2016 (VI ZR 75/15) bemerkenswert klare Worte für den Chefarzt vertretende Operateure bei sogenannter Wahlleistungsvereinbarung