Arzthaftungsrecht

Seit der Einführung der §§ 630 a ff. BGB wurden zahlreiche, schon durch die Rechtsprechung entwickelte Pflichten des Arztes kodifiziert. So hat der Arzt den Patienten vollumfassend über die Diagnose, Behandlung und möglichen Risiken aufzuklären. Ebenso treffen ihn Dokumentationspflichten, bei deren Verletzung Beweiserleichterungen zu Gunsten des Patienten greifen. Da Ärzte auch nur Menschen sind, können ihnen bei der Behandlung Fehler unterlaufen, die zu Schmerzen und gesundheitlichen Folgeproblemen führen. Hierfür muss der Arzt selbstverständlich einstehen. So kann der Patient nicht nur Schadensersatzansprüche, sondern auch Schmerzensgeld verlangen.
Zwei aufgeschnitte Grapefruithälften.

Eine Drittel Million für Überkorrektur und Vaginalstenose nach Hysterektomie

30.12.201837 Mal gelesen
Durch den Eingriff einer Hysterektomie entstanden bei unserer Mandantin erhebliche Schmerzen im Unterleib, Inkontinenz und ein gestörtes Sexualleben. Zusätzlich konnte sie über Jahre hinweg ihrer Berufstätigkeit nicht mehr nachgehen. Die Beklagte wurde schlussendlich zum Schadensersatz verpflichtet.