Die aktuellsten Fachartikel unserer Anwalt24

Arbeit Betrieb

Zur Frage der Anfechtung der Erklärung zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages - Urteil des BAG:

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Das Inaussichtstellen einer (außerordentlichen) Kündigung durch Vorgesetzte kann einen Arbeitsnehmer, der daraufhin einen Aufhebungsvertrag geschlossen hat, je nach den Umständen des Einzelfalls auch dann zur Anfechtung wegen widerrechtlicher Drohung berechtigen, wenn die Vorgesetzten ersichtlich nicht selbst kündigungsberechtigt waren (Urteil das Bundesarbeitsgerichtes vom 15.12.2005 - 6 AZR 197/05).

Schaden, Versicherung und Haftpflicht

Erhöhung der Mindestgebühr für einen Mahnbescheid seit dem 1. Juli 2006

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Alles wird teurer.
Auch die Gerichte erhöhen Ihre Gebühren. Seit dem 01. Juli 2006 hat sich auch die Mindestgebühr der Gerichte für das Mahnverfahren von 18,00 ? auf 23,- ?. erhöht. Von dieser Erhöhung der Mindestgebühr betroffen sind alle Mahnbescheide, die für Forderungen bis 900,- ? beantragt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

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Arbeit Betrieb

Bezugnahme auf Sanierungstarifvertrag bei (Mantel-)Tarifvertragsbindung der Beteiligten

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Eine arbeitsvertragliche Klausel, die einen unter anderem vom Arbeitgeber als Tarifvertragspartei abgeschlossenen Manteltarifvertrag in Bezug nimmt, erfasst jedenfalls auch dann einen vom Arbeitgeber mit derselben Gewerkschaft abgeschlossenen Sanierungstarifvertrag, wenn die Parteien die Verweisungsklausel ausdrücklich als Gleichstellung nichttarifgebundener Arbeitnehmer verstanden haben und während ihres Arbeitsverhältnisses auch andere Tarifverträge als den im Arbeitsvertrag ausdrücklich genannten Manteltarifvertrag ange

Arbeit Betrieb

Aus der Kanzlei: Bereits das Abschreiben von Namen und Kontaktdaten von Kunden rechtfertigt die außerordentliche Kündigung des Arbeitnehmers

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Die Mitarbeiterin hatte die Eigenkündigung ausgesprochen. Vor Ende des Arbeitsverhältnisses wurde sie erwischt, wie sie eine Liste mit Kundennamen und -daten erstellte und sofort außerordentlich gekündigt. Zu Recht, wie das Arbeitsgericht München - noch zurückhaltend - auf die eingereichte Kündigungsschutzklage formulierte, insbesondere komme es überhaupt nicht darauf an, ob die Mitarbeiterin mit der Liste bereits "gearbeitet habe", so aber die Einlassung der Arbeitnehmerin, Arbeitsgericht München, 27 Ca 6117/06.

Familie und Ehescheidung

Verschweigen von neuen Einkünften während des Unterhaltsprozesses

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Im Unterhaltsprozeß kommt es häufig zu dem Problem, daß ein Ehegatte zunächst nur einige geringe Einkünfte hatte. Im Laufe des Prozesses hat er dann höhere Einkünfte. Müssen diese neuen Einkünfte genannt werden? Was passiert, wenn man diese neuen Einkünfte nicht im Unterhaltsprozeß mitteilt? Einen solchen Fall hat das Oberlandesgericht Frankfurt zu entscheiden.

1. Sachverhalt

Die Klägerin hatte im Rahmen einer Abänderungsklage auf Zahlung höheren Unterhalts für sich und die zwei Kinder geklagt.