Infinus Future Business: Bosse wegen Verdacht auf Kapitalanlagebetrug weiter in U-Haft!

Infinus Future Business: Bosse wegen Verdacht auf Kapitalanlagebetrug weiter in U-Haft!
12.06.2014693 Mal gelesen
Nach weiterer Haftprüfung entschied der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Dresden, dass die fünf beschuldigten Future Business Bosse weiter in Untersuchungshaft bleiben...

Der Strafsenat sieht den „dringenden Verdacht auf mittäterschaftlich begangenen Kapitalanlagebetrug in Tateinheit mit Betrug“ durch Betrieben eines Schneeballsystems bestätigt.

Den Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung hohe Freiheitsstrafen. Das Gericht geht deshalb von Fluchtgefahr aus. Das OLG sieht das Beschleunigungsverbot für Haftsachen angesichts des Umfangs der Ermittlungen für nicht verletzt. Es wächst jedoch der Druck auf die Staatsanwaltschaft in Dresden. Die Haftprüfung von Amtswegen erfolgt jetzt nicht mehr nach sechs, sondern schon nach drei Monaten.

Die Macher der Future Business Unternehmungsgruppe waren am 05.11.2013 im Rahmen einer Razzia in Untersuchungshaft genommen worden. Der von ihnen angerichtete Schaden beläuft sich für die rund 40.000Anleger auf knapp 400 Millionen Euro. Die meisten Unternehmen der Future Business Gruppe haben inzwischen Insolvenz angemeldet, so die Future Business KG aA, die Infinus AG Dienstleistungsinstitut (FDI), die ecoConsort AG, sowie die Prosavus.

Resch Rechtsanwälte: Anlegerschutz seit 1986.

Die Anwälte von Resch verfolgen die Ereignisse rund um die Future Business seit Anbeginn. Bereits im Mai 2013 war aufgefallen, dass der Jahresabschluss 2012 Ungereimtheiten aufwies.

Resch Rechtsanwälte bieten allen Geschädigten der Future Business Gruppe die kostenlose Ersteinschätzung ihres Falles an. 

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