Honorar

 Normen 

§ 612 BGB

§ 22 VerlG

 Information 

Als Honorar wird die Vergütung für die Arbeitsleistung von Angehörigen der Freien Berufe bezeichnet (Ärzte, Rechtsanwälte, Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler etc.). Ist keine bestimmte Höhe des Honorars vereinbart, so ist gemäß § 632 BGB auf die verkehrsübliche, vergleichbare Vergütung abzustellen.

Grundlage eines Honoraranspruchs kann ein Dienstvertrag, ein Werkvertrag oder ein Geschäftsbesorgungsvertrag sein. Siehe insofern die folgenden Beiträge:

Sowohl im Arbeitsrecht als auch im Sozialversicherungsrecht ist ggf. eine Abgrenzung zwischen einer Tätigkeit auf Honorarbasis, einer Arbeitnehmerähnlichen Selbstständigkeit und einem Arbeitnehmer vorzunehmen (Scheinselbstständigkeit).

 Siehe auch 

Kiethe: Die Unangemessenheit eines Honorars: Haftungsfalle für Unternehmensberater und Unternehmenssanierer?; Betriebs-Berater - BB 2005, 1801

Lippert: Der Honorar-(Vertretungs-)arzt - ein etwas anderer Freiberufler; GesundheitsRecht - GesR 2010, 665

Locher/Koeble u.a.: Kommentar zur HOAI; 1. Auflage 2014

Lutz: Der Verlagsvertrag; 1. Auflage 2014

Motzke: Zusatzhonorare und Honoraränderungen - Überlegungen zu einem Honorar-Nachtragsmanagement des Architekten; Neue Zeitschrift für Baurecht - NZBau 2010, 137

Rohlfing: Zum arbeitsrechtlichen Status von (Honorar-) Lehrkräften; Neue Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht - NZA 1999, 1027

Schippan: Auf dem Prüfstand: Die Honorar- und Nutzungsrechtsregelungen zwischen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen und ihren freien Mitarbeitern; Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht - ZUM 2010, 782