Dr. Peters Schiffsfonds - Was Anleger tun können in der Krise

Dr. Peters Schiffsfonds - Was Anleger tun können in der Krise
04.08.2012981 Mal gelesen
Fachanwalt verklagt Bank wegen Falschberatung bei Schiffsfonds.

Die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt zahlreiche geschädigte Anleger von Schiffsfonds. Es hat sich gezeigt, dass viele Anleger falsch beraten wurden und nunmehr dringend handeln sollten, nachdem sich die Krise und die Insolvenzen von Schiffsfonds immer weiter ausweiten.

Derzeit befinden sich unzählige Schiffsfonds/Schiffsbeteiligungen in einer schweren Krise: aufgrund der Weltwirtschaftskrise gingen die Fracht- und Charterraten drastisch zurück, sodass die Schiffsfonds kaum mehr die Betriebskosten der Schiffe decken konnten. Verstärkt wurde die Krise dadurch, dass immer mehr Container- und Frachtschiffe geordert wurden und für dieses Überangebot aber keine Fracht zur Verfügung stand, sodass diese meist nur in den Häfen vor Anker liegen. Auch die Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds gehören zu den von der Krise betroffenen Schiffsfonds. Viele Anleger der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds bekamen schon Briefe des Emissionshauses, in denen sie zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert wurden/werden.

Die Geschäftsführung der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds stützt das Rückforderungsverlangen darauf, dass die geleisteten Ausschüttungen als Darlehen gewährt wurden und nun zurückverlangt werden könnten. Von einer solchen Darlehensgewährung war in dem Prospekt der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds nie die Rede, sodass das hierauf gestützte Rückforderungsverlangen höchst fragwürdig ist. Auch die Gründe des Liquiditätsmangels der vielen Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds sind unklar: es ist nur von einer allgemein verschlechterten, wirtschaftlichen Lage seit 2008 die Rede.

Es hat auch den Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds Nr. 116 erwischt, bei welchem eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage wohl nicht mehr in Sicht ist und Anleger des Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds Nr. 116 deshalb wohl bis mindestens 2014 auf Ausschüttungen verzichten müssen. Ein Grund für diese Krise war, dass die Schiffsbetriebskosten von Anfang an 25 % höher als im Prospekt geplant waren und somit deutlich weniger Gewinn erwirtschaftet werden konnte. Durch die niedrigen Charterraten wird der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds Nr. 116 voraussichtlich nun Verluste zu verzeichnen haben.

Auch für die anderen krisengebeutelten Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds (siehe Liste unten) sollten Anleger ernsthaft überlegen, ob sie wirklich ihr „Geld ins Blaue“ überweisen und an die Fondsgesellschaft zurückzahlen sollen. Davon kann aber nur abgeraten werden, auch wenn die Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds in den Briefen die Rückzahlung der Summe bis zu einem bestimmten Termin verlangen, wobei bei Verstreichen lassen dieses Termins mit einer Klage gedroht wird und nach Berichten von Anlegern der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds auch schon etliche Klagen von Seiten der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds erhoben wurden. Anleger sollten sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, sondern ihre Ansprüche gegen die Anlageberater wegen Falschberatung von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt überprüfen lassen!

Wurden die Anleger der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds nicht hinreichend auf die Risiken und vor allem auch einem Totalverlustrisiko im Falle der Insolvenz des Schiffsfonds hingewiesen oder wurde ihnen die Anlage an den Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds sogar als bestens geeignet zur Altersvorsorge angepriesen, so stellt dies eine Falschberatung dar, die einen Anspruch auf Rückabwicklung gegen die Anlagevermittler begründet. Weiterhin liegt eine Falschberatung dann vor, wenn die Banken bei der Vermittlung der Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds eine Provision durch das Emissionshaus erhalten haben und diese dem Anleger aber verschwiegen haben, sogenannte Kick-Backs. Diese Zahlungen müssen dem Anleger nach der BGH-Rechtsprechung offengelegt werden, da der Kunde sich in diesem Falle nicht mehr sicher sein kann, dass die Bank die Beratung auch allein in seinem Interesse durchführt. Für geschädigte Anleger von Dr. Peters DS-Rendite Schiffsfonds stehen also Möglichkeiten zur Verfügung ihre Schäden zu begrenzen oder auch gänzlich zu vermeiden.

Von Dr. Peters aufgelegte Schisffonds (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

  1. DS-Rendite-Fonds Nr. 27 MS Cape Bonavista GmbH & Co. Containerschiff KG,
  2. DS-Rendite-Fonds Nr. 28 MS Cape Brett GmbH & Co. Containerschiff KG,
  3. DS-Rendite-Fonds Nr. 36 MS Cape Byron GmbH & Co. Containerschiff KG,
  4. DS-Rendite-Fonds Nr. 38 MS Cape Hatteras GmbH & Co. Containerschiff KG,
  5. DS-Rendite-Fonds Nr. 39 MS Cape Horn GmbH & Co. Containerschiff KG,
  6. DS-Rendite-Fonds Nr. 43 MS Cape Natal GmbH & Co. Containerschiff KG,
  7. DS-Rendite-Fonds Nr. 45 MS Cape Race GmbH & Co. Containerschiff KG,
  8. DS-Rendite-Fonds Nr. 46 MS Cape Spencer GmbH & Co. Containerschiff KG,
  9. DS-Rendite-Fonds Nr. 47 MS Cape Norman GmbH & Co. Containerschiff KG,
  10. DS-Rendite-Fonds Nr. 49 MS Cape Sorrell GmbH & Co. Containerschiff KG,
  11. DS-Rendite-Fonds Nr. 56 MS Cape Campbell GmbH & Co. Containerschiff KG,
  12. DS-Rendite-Fonds Nr. 57 MS Cape Spear GmbH & Co. Containerschiff KG,
  13. DS-Rendite-Fonds Nr. 65 MS Cape Henry GmbH & Co. Containerschiff KG,
  14. DS-Rendite-Fonds Nr. 116 DS National GmbH & Co. Containerschiff KG,
  15. DS-Rendite-Fonds Nr. 117 MS Cape Patriot GmbH & Co. Containerschiff KG,
  16. DS-Rendite-Fonds Nr. 50 MT Cape Banks GmbH & Co. Tankschiff KG,
  17. DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG.