Personenversicherungsrecht

Die Personenversicherung stellt einen Oberbegriff für alle Versicherungssparten dar, die den Schutz des Versicherungsnehmers selbst oder einer dritten versicherten Person bezwecken. Die wohl bekanntesten sind die Kranken- und Lebensversicherung. Gerade die Lebensversicherung stellt als Altersvorsorge eine wichtige Form der Personenversicherung dar. Als Kapitalanlage unterliegt sie gewissen Regelungen und vor allem umfangreichen und schwierigen Vertragsgestaltungen. Zwar muss der Versicherer/- Versicherungsvermittler oder Makler Sie hinreichend beraten, doch leider wird diese Pflicht nicht selten vernachlässigt. In solchen Fällen kann es vorkommen, dass Sie einen für Sie ungünstigen Versicherungsvertrag abschließen. In solchen Fällen ist an die Inanspruchnahme von Schadensersatzansprüchen zu denken.

Berufsunfähigkeitsversicherung | Sicherung der Existenz bei Berufsunfähigkeit wegen Krankheit oder Kräfteverfall

22.08.201732 Mal gelesen
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen ist eine notwendige Maßnahme um für Krankheit und Gebrechlichkeit vorzusorgen und die Existenz zu sichern. Hat der Versicherungsnehmer einen Leistungsantrag gestellt und dieser wurde abgelehnt ist, es an der Zeit einen Anwalt zu beauftragen.

BGH: Versicherer darf Krankentagegeld nicht wegen möglicher Umorganisation unter Kapitaleinsatz verweigern

30.09.20091087 Mal gelesen
Nach den gängigen Versicherungsbedingungen der Krankentagegeldversicherung liegt Arbeitsunfähigkeit vor, wenn die versicherte Person ihre berufliche Tätigkeit nach medizinischem Befund vorübergehend in keiner Weise ausüben kann. Wie verhält es sich aber, wenn der erkrankte Versicherungsnehmer seinen Beruf durch eine Umorganisation wieder aufnehmen könnte? Mit dieser Fragestellung hatte sich der BGH jüngst zu befassen.
 
Was war geschehen? Eine selbständige Werbekauffrau litt nach einem Treppensturz an Schmerzen im Bereich der rechten Schulter (Impingementsyndrom).

Kosten der Physiotherapie: Krankenversicherer muss nachzahlen

22.07.20084599 Mal gelesen

Das AG Wuppertal hatte sich jüngst mit der Problematik auseinanderzusetzen, ob ein privater Krankenversicherer berechtigt ist, die Rechnungen eines Physiotherapeuten zu kürzen.

Was war geschehen? Die Versicherungsnehmerin hatte sich bei einem Physiotherapeuten behandeln lassen. Dieser berechnete jeweils für

-         manuelle Lymphdrainage 28,22 EUR

-         manuelle Therapie 32,32 EUR

-         Krankengymnastik 28,50 EUR

-         Extension groß 8,40 EUR

-         Fangopackung 15,70 EUR