Vergütungsmodell für gerechte Bezahlung von Kreativen im digitalen Zeitalter - neues Konzept vom Chaos Computer Club

01.05.2011638 Mal gelesen
Die "Kulturwertmark" - das ist das neue Konzept vom Chaos Computer Club für eine zukünftige gerechte Bezahlung von Kreativen. Das soll die aktuelle Diskussion über die Finanzierung von Kunst und Kultur in der digitalen Zeit voran bringen. Was verbirgt sich hinter dem Konzept?

Das Bezahlsystem, das der Chaos Computer Club in seiner Pressemitteilung vom 25.04.2011 vorschlägt, baut auf Micropayment auf. Dabei zahlt jeder, der an dem System teilnimmt, einen allgemein festgelegten Betrag.

Für diesen Betrag bekommt jeder Teilnehmer in der "Micropayment-Währung"  - der "Kulturwertmark" - bestimmte Einheiten. Teilnehmende Künstler registrieren ihre Werke für die Teilnahme. Die Teilnehmer drücken ihre Wertschätzung an einem Werk ihrer Wahl aus, indem sie Kulturwertmark an den jeweiligen Künstler übertragen.

Wenn ein bestimmter Betrag erreicht ist, wird das Werk automatisch gemeinfrei und steht unter einer freien geeigneten Lizenz, etwa der Creative Common Lizenz.

Schutzfristen im Urheberrecht sollen dem Vorschlag nach gekürzt werden.

Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin Amrei Viola Wienen
Anwaltskanzlei Wienen, Kanzlei für Medien & Wirtschaft
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