Fafa Capital: MS Normed Bremen vor der Insolvenz

Fafa Capital: MS Normed Bremen vor der Insolvenz
04.09.2014245 Mal gelesen
Wieder steht ein Schiffsfonds vor der Insolvenz. Das Amtsgericht Bremen hat nach Angaben des fondstelegramm das vorläufige Insolvenzverfahren über die Fondsgesellschaft des Containerschiffs MS Normed Bremen eröffnet (Az.: 10 IN 98/14).

Fafa Capital hatte die Schiffsbeteiligung im November 2005 platziert. Nun müssen die Anleger im Fall einer Insolvenz den Totalverlust ihres investierten Geldes befürchten. Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden: „Die Schifffahrt kommt nicht zur Ruhe. Die Insolvenzen bei Schiffsfonds wollen offenbar kein Ende nehmen und etliche Anleger werden geschädigt.“

Oft genug müssten die Anleger dabei die Zeche für eine fehlerhafte Anlageberatung der Banken zahlen. Denn Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen seien hoch spekulative Geldanlagen, die dennoch immer wieder an sicherheitsorientierte Anleger, die für das Alter etwas auf die hohe Kante legen wollten, vermittelt worden. „Dieses Sicherheitsdenken wurde von der Bank häufig einfach ignoriert und lieber an die eigene Provision gedacht“, kritisiert Cäsar-Preller. „Doch so eine Falschberatung kann Konsequenzen haben, wenn die Anleger ihre Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen.“

Denn im Zuge einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger umfassend über die Risiken aufgeklärt werden müssen. Schwankende Charterraten oder ausbleibende Aufträge können die Wirtschaftlichkeit des Fonds gefährden. Die langen Laufzeiten und die erschwerte Handelbarkeit der Anteile sorgen dafür, dass die Anleger sich nicht von der Kapitalanlage trennen können. „Bis am Ende der Totalverlust eintritt. Wurden solche Risiken verschwiegen, kann der Anspruch auf Schadensersatz geltend gemacht werden“, erklärt Cäsar-Preller.

Das gilt auch, wenn die Bank ihre Vermittlungsprovisionen verschwiegen hat. Denn die müssen nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs offen gelegt werden, damit der Anleger das Provisionsinteresse der Banken erkennen kann und nicht darauf vertrauen muss, dass die Bank gemäß seiner geäußerten Wünsche handelt.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

 

Mehr Informationen: www.schiffsfonds-anteile.de

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de