Schiffsfonds MS Barmbek: Anleger in der Zwickmühle

Schiffsfonds MS Barmbek: Anleger in der Zwickmühle
28.05.2013213 Mal gelesen
Anleger des Schiffsfonds MS Barmbek stehen vor einer schweren Entscheidung: Sollen sie frisches Kapital "nachschießen" oder eine möglicherweise drohende Insolvenz in Kauf nehmen.

Anleger des Schiffsfonds MS Barmbek stecken in der Zwickmühle. Anfang des Jahres wurden sie - nicht zum ersten Mal - aufgefordert, weiteres Kapital nachzuschießen. Sonst gelte das Sanierungskonzept als gescheitert und die Insolvenz des Schiffsfonds drohe. „Dann besteht aber natürlich auch die Gefahr, gutes Geld schlechtem Geld hinterher zu schmeißen. Ob der Schiffsfonds MS Barmbek mit frischem Geld tatsächlich wieder aus der Krise kommt, erscheint mir zumindest fraglich“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Der Jurist sieht für die Anleger aber einen Ausweg aus der Zwickmühle: „Die Anleger sollten ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds rechtlich auf Schadensersatz überprüfen lassen.“ Denn gerade bei der Vermittlung von Schiffsfonds sei es häufig zu Falschberatungen gekommen, die diesen Anspruch auf Schadensersatz nach der aktuellen Rechtsprechung begründen.

„Die Anleger hätten sehr deutlich auf die wirtschaftlichen Risiken eines Schiffsfonds hingewiesen werden müssen. Leider war aber meistens das Gegenteil der Fall und die Anlage wurde als absolut sicher angepriesen“, so Cäsar-Preller. Doch genau diese „falschen Versprechen“ könnten dem Anleger jetzt helfen, Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Außerdem hätten die Anleger auch über die Provisionen, so genannte Kick-Backs, die der Anlageberater für die Vermittlung erhielt, informiert werden müssen. „Auch hier ist die Rechtsprechung ganz eindeutig“, sagt Cäsar-Preller. Natürlich muss im Einzelfall überprüft werden, ob Falschberatung vorliegt. Aber: „Unserer Erfahrung nach, ist das häufig so. Daher stehen die Chancen auf Schadensersatz gut“, so der Jurist.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bereits Anleger des Schiffsfonds MS Barmbek.

 

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz)

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: kanzlei(at)caesar-preller.de

www.caesar-preller.de