König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray – Hilfe für Anleger, Schadensersatz

König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray – Hilfe für Anleger, Schadensersatz
18.03.2012521 Mal gelesen
Schadensersatz für Anleger von Schiffsfonds.

Im Jahr 2008 brachte das Emissionshaus König & Cie. den geschlossenen Schiffsfonds Renditefonds 70 MS Cape Ray auf den Markt. Rund 33 Mio. Euro legten die Anleger in dem Schiffsfonds an. Die Mindestbeteiligung betrug 10.000 Euro. Dieses Kapital investierte der Schiffsfond König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray den 2007 gebauten Massengutfrachter (Bulker) MS Cape Ray.

 

Wohin geht die Reise für den Fonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray?

 

Rund 3 Jahre nach dem Start des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray kehrt bei den Anlegern Ernüchterung ein. Sie mussten auf die Ausschüttungen für das Jahr 2010 verzichten. Dem Leistungsbericht 2010 lässt sich entnehmen, dass die finanzielle Situation des Schiffsfonds damals angespannt war. Die aktuelle Krise der Schifffahrt dürfte nicht dazu beitragen, die Finanzen des König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray zu entlasten. Insofern ist auch offen, ob der Schiffsfonds je den Prognosen entsprechend ausschütten wird.

 

Schwierige Bedingungen am Schiffsmarkt

 

Die finanzielle Schieflage vieler Schiffsfonds ist sehr wahrscheinlich auf die Schifffahrtskrise, die momentan die Märkte erschüttert, zurückzuführen. Diese Krise hat ihren Ursprung in der global stagnierenden Wirtschaft, weswegen die Nachfrage nach Schiffstransporte zurückging. Gleichzeitig drängten in den letzten Jahren viele neue Schiffe auf den Markt, die zusätzliche Transportkapazitäten schufen. Konsequenz war, dass die Charterraten nachgaben.

 

Dieses Phänomen lässt sich auch an den Charterraten des König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray nachzeichnen. 2010 lag die Charterrate bei etwa 35.000 US-Dollar je Tag. Im daran anschließenden Chartervertrag konnte die MS Cape Ray pro Tag nur noch 10.113 US-Dollar erwirtschaften. Ob zukünftige Charterraten angesichts des Überangebots an Transportkapazität wesentlich besser ausfallen und sich vielleicht an die im Prospekt anvisierten 44.000 US-Dollar pro Tag annähern werden, ist offen.

 

Auch die Banken könnten dazu beitragen, dass dem Schiffsfond König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray weitere Unwägbarkeiten drohen könnten. Aufgrund des Basel-III-Abkommens sind die Banken gehalten, ihre Finanzen zu stärken. Das führt dazu, dass Schiffsfonds, die finanzielle Unterstützung benötigen, diese von den Banken nur zu wesentlich strengeren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren erhalten. Im schlimmsten Fall kann diese Haltung sogar zu einer Insolvenz führen.

 

Hilfe für Anleger

 

Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray, die nicht abwarten wollen, ob und wie sich ihre Kapitalanlage in unsicheren Krisenzeiten am Markt behaupten kann, sollten überlegen, ihre Beteiligungen an König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray rechtlich überprüfen zu lassen. Bei der Beratung von Anlegern zeigt sich immer wieder, dass die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater zu wünschen übrig ließ.

 

Häufig versäumten die Banken und Anlageberater, die Anleger über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbundenen Risiken aufzuklären. Insbesondere das Risiko des Totalverlusts widerspricht dem Konzept einer sicheren Kapitalanlage. Auch wurden die Anleger in vielen Fällen nicht auf Vermittlungsprovisionen, die bei Schiffsfonds oft und üppig flossen, hingewiesen. Der Prospekt, in dem der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray dargestellt und beschrieben wird, muss ebenfalls bestimmten Mindeststandards entsprechen.

 

Sollten Banken oder Anlageberater diese oder andere Aufklärungspflichten verletzt haben, berieten sie die Anleger falsch. Im Fall einer Falschberatung bestehen für die Anleger gute Chancen, sich von ihrer Kapitalanlage lösen zu können und Schadensersatz von Banken oder Anlageberatern fordern zu können. Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray, die in der nach wie vor andauernden Schifffahrtskrise ihr investiertes Kapital keinen Risiken aussetzen möchten, sollten daher nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray überprüfen zu lassen.

Weitere Informationen unter:

Schiffsfonds Infoportal

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht 

Einsteinallee 1

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de