HCI MS Kappeln Schiffsfonds - Schadensersatz für Anleger

HCI MS Kappeln Schiffsfonds - Schadensersatz für Anleger
25.02.2012341 Mal gelesen
Informationen für Anleger der HCI Schiffsfonds.

Der Schiffsfonds HCI MS Kappeln GmbH & Co. KG gerät schwieriges Fahrwasser. Die Finanzen des Fonds sollen sich in Schieflage befinden. Für die Anleger sind schwere Zeiten angebrochen, denn sie sollen über die Zukunft ihrer Kapitalanlage mitentscheiden.

Die schwierige Lage der Schifffahrtsbranche könnte ein weiteres Opfer unter den Schiffsfonds fordern. Den Anlegern des Schiffsfonds HCI MS Kappeln soll ein Schreiben der Treuhänderin des Fonds  zugegangen sein, mit dem die Anleger veranlasst werden sollen, Geld nachzuschießen. In diesem Zusammenhang muss auch befürchtet werden, dass die Ausschüttungen der vergangenen Jahre von den Anlegern zurückgefordert werden.

Befindet sich ein Schiffsfonds in finanziellen Schwierigkeiten, werden oft die Anleger des jeweiligen Fonds aufgefordert, Geld nachzuschießen und/oder Ausschüttungen früherer Jahre zumindest teilweise zurückzuzahlen. Dass eine solche Bitte auch an die Anleger des Schiffsfonds HCI MS Kappeln herangetragen wird, ist mehr als wahrscheinlich. Ob der Fonds saniert werden kann, darf skeptisch beurteilt werden.  Analysten des Schiffsmarkts gehen - anders als HCI - nicht davon aus, dass die Gesamtlage für Transportschiffe sich in absehbarer Zeit verbessern wird. In der Fondszeitung wird die Lage für Reedereien und Schiffsgesellschaften als bedrohlich bezeichnet. Das Überangebot an Transportkapazität lässt die Charterraten der Schiffe einbrechen.

Doch das soll nicht der einzige kritische Punkt in den Finanzen von HCI MS Kappeln sein. Die finanzierende Bank soll zu keiner weiteren Stundung der Kredite bereit sein, weswegen der Fonds nun Darlehen aufgenommen haben soll, um weiterhin plangemäß die Kredite tilgen zu können. Finanzielle Zugeständnisse der Bank an HCI MS Kappeln sind wohl trotz dessen schwieriger Lage nicht zu erwarten.

Die Anleger werden wohl vor die Wahl gestellt, ob sie Kapital nachschießen wollen oder ob sie die Insolvenz von HCI MS Kappeln riskieren wollen. Beide Varianten bedeuten für die Anleger ein hohes Risiko, ihr eingesetztes Geld zu verlieren.

Eine Alternative für Anleger kann der vorzeitige Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI MS Kappeln darstellen. Oft unterliefen Beratern oder Banken bei der Anlageberatung Fehler, indem sie ihre Aufklärungs- und Hinweispflichten verletzten. Typischerweise klärten Banken oder Anlageberater die Schiffsfondsanleger nicht über die hohen Vermittlungsprovisionen auf.  Weiterhin wurden Anleger meist nicht ausreichend auf die unternehmerischen Risiken eines Schiffsfonds hingewiesen. Diese und weitere mögliche Versäumnisse der Banken oder Anlageberater können eine Schadensersatzpflicht gegenüber den Anlegern auslösen. Im Idealfall wird das Kapital verzinst. Für Anleger bestehen deshalb gute Aussichten, sich vom Schiffsfonds HCI MS Kappeln lösen zu können. Sie sollten daher nicht zögern, schnellstmöglich einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt mit der Überprüfung ihrer Geldanlage zu befassen.

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