Flugzeugfonds (Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing) – Risiken werden oft übersehen, Anwälte informieren

Flugzeugfonds (Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing) – Risiken werden oft übersehen, Anwälte informieren
05.11.2011686 Mal gelesen
Flugzeugsfonds (Flugzeugsleasingfonds) Verluste? Rechtsanwälte holen Geld zurück. Ende 2011 drohen die Ansprüche zu verjähren.

Flugzeugfonds z.B. von Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing stellen für viele eine lohnende Investition dar: trotz Schuldenkrise in Europa wächst der Luftfahrtmarkt stetig. Der US-Konzern Boeing glaubt, dass in den nächsten 20 Jahren 33500 neue Fracht- und Passagiermaschinen benötigt werden, und da diese Maschinen alle finanziert werden müssen, eignet es sich, Flugzeugfonds aufzulegen und viele Anleger an dem wachsenden Markt partizipieren zu lassen. Aus diesem Grunde ist auch nicht verwunderlich, dass die Platzierungszahlen bei Flugzeugfonds im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 % gestiegen sind. Flugzeugfonds (der Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing, Lloyd etc.) stellen sogar nach Immobilienfonds die zweitstärkste Assetklasse dar.

Allerdings beinhalten diese Flugzeugfonds (Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing) auch erhebliche Risiken. Bei Flugzeugfonds (Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing) ist vor allem fraglich, wie es nach Auslaufen des ersten Leasingvertrags mit den Maschinen weitergeht. Bei einer Weitervermietung des Flugzeugs kann es zu Problemen mit der Fremdfinanzierung kommen, da die anfänglichen Konditionen bei einer erneuten Vermietung nach meist rund 10 Jahren oder länger nicht mehr erreicht werden können.

Weiterhin besteht das Risiko der Flugzeugfonds (Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing), dass die Leasingnehmer insolvent werden. Wie sich eine solche Insolvenz auswirkt, mussten die Anleger der Flugzeugfonds Global Transport 02 Aviation und 03 (beide aufgelegt von Wölbern Invest), Air Portfolio II und Premium Portfolio (Lloyd-Gruppe), sowie Fonds der HGA Capital und Wealthcap am eigenen Leib erfahren, als die Hamburger Airline Hamburg International im Oktober 2010 zahlungsunfähig wurde. Ausschüttungen fielen aus, Kredite konnten nicht mehr getilgt werden.

In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, dass Anleger von Flugzeugfonds dasselbe Schicksal erleiden müssen, wie solche von Schiffsfonds, bei denen die Frachter keine Beschäftigung mehr haben oder die Charterraten fast nicht mehr die Betriebskosten und Kreditschulden der Schiffe decken, sodass die Fonds kaum mehr lebensfähig sind. Bei vielen Schiffsfonds folgte die Liquidation, bei anderen mussten Anleger erhebliche Summen an Geld nachschießen. Zwar fallen die laufenden Kosten bei Flugzeugfonds für Wartung, Parkgebühren etc. wesentlich geringer ins Gewicht als bei Schiffsfonds, doch auch diese müssen Kredite tilgen.

Eine Investition in Flugzeugfonds z.B. der Hansa Treuhand, Dr. Peters, Doric, Hannover Leasing, Lloyd etc. kann sich also lohnen, allerdings sollten Anleger die Anteile daran nicht vorschnell zeichnen, sondern sich umfassend über die Risiken des speziellen Fonds informieren. Wurden Anleger, die Anteile an Flugzeugfonds halten, nicht über die oben geschilderten Risiken aufgeklärt, so liegt eine fehlerhafte Anlageberatung vor, welche die Anlageberater schadensersatzpflichtig macht. Eine Rückabwicklung der Anlage kann somit erreicht werden, falls Anleger von den Flugzeugfonds enttäuscht wurden.

Geschädigte Anleger sollten sich also um anwaltlichen Rat bemühen, um den Risiken von Flugzeugfonds zu entgehen und Verluste somit zu vermeiden. Ende 2011 drohen die Ansprüche der Anleger endgültig zu verjähren.

Weitere Informationen finden Anleger hier:

Infoportal Flugzeugfonds (Flugzeugleasingfonds)

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