New Capital Invest: AG München eröffnet vorläufige Insolvenzverfahren

New Capital Invest: AG München eröffnet vorläufige Insolvenzverfahren
12.05.2015322 Mal gelesen
Malte Hartwieg beschert dem Amtsgericht München weiterhin viel Arbeit. Anfang Mai wurden die vorläufigen Insolvenzverfahren über acht weitere New Capital Invest Gesellschaften eröffnet.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Die Pleitewelle beim Firmengeflecht des Malte Hartwieg setzt sich fort. Der Chef der Emissionshäuser New Capital Invest (NCI) und Selfmade Capital stellte für acht weitere NCI-Gesellschaften Insolvenzantrag. Das Amtsgericht München hat die vorläufigen Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen sind:

• NCI New Capital Invest Service GmbH (Az.: 1500 IN 1012/15)
• NCI New Capital Invest Proven Assets Global Management GmbH (Az.: 1500 IN 1009/15)
• NCI New Capital Invest Proven Assets Global Direct Management GmbH (Az.: 1500 IN 1008/15)
• NCI New Capital Invest Oil & Gas USA 19 GmbH (Az.: 1500 IN 1011/15)
• NCI New Capital Invest Marketing GmbH & Co. KG (Az.: 1500 IN 1013/15)
• NCI New Capital Invest Holding GmbH (Az.: 1500 IN 1010/15)
• NCI New Capital Invest Global Management GmbH (Az.: 1500 IN 1007/15)
• NCI New Capital Invest Canada Invest GmbH & Co. KG (Az.: 1500 IN/15).

Diverse Fondsgesellschaften der Emissionshäuser NCI und Selfmade Capital befinden sich schon seit einigen Monaten in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder mussten bereits Insolvenz anmelden. Den betroffenen Anlegern drohen hohe finanzielle Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Geldes. Um dies zu vermeiden, können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden, der mögliche Ansprüche auf Schadensersatz prüfen und geltend machen kann.

Die Schadensersatzansprüche können z.B. durch eine fehlerhafte Anlageberatung entstanden sein. Im Beratungsgespräch hätten die Anleger auch umfassend über die Risiken der Kapitalanlage aufgeklärt werden müssen. Vertrieben wurden die Fonds von Selfmade Capital und NCI u.a. von dima24. Auch diese Vertriebsplattform gehörte bis zu ihrem Verkauf zum Firmengeflecht des Malte Hartwieg. Auch über diese personelle Verknüpfung hätten die Anleger informiert werden müssen. Möglicherweise wurden die „hauseigenen“ Finanzprodukte bevorzugt vertrieben auch wenn sie nicht zu den Anlagezielen des Anlegers passten. Außerdem können auch Schadensersatzansprüche durch unvollständige bzw. fehlerhafte Angaben in den Emissionsprospekten entstanden sein.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hartwieg wegen Betrugsverdacht.

http://www.grprainer.com/NCI-New-Capital-Invest.html