Euro Grundinvest 15: Neue Hoffnung für die Anleger

Euro Grundinvest 15: Neue Hoffnung für die Anleger
18.02.2015924 Mal gelesen
Die Anleger des Fonds Euro Grundinvest 15 sollen seit einigen Monaten auf Ausschüttungen warten. Ein Teil der Anlegergelder könnte nun in Lichtenstein aufgetaucht sein.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: New Capital Invest (NCI), Selfmade Capital und Euro Grundinvest – alle drei Emissionshäuser gehörten zum Firmenimperium des Malte Hartwieg. Und Anleger diverser Fonds dieser Emissionshäuser warten seit Monaten auf ihre Ausschüttungen. Zunächst waren die Emirates-Fonds von Selfmade Capital und die NCI-Fonds betroffen, später sollen auch die Anleger des Euro Grundinvest 15 (EGI) die gleiche Erfahrung gemacht haben.

Immerhin könnte jetzt zumindest ein Teil der verschwundenen Anlegergelder in Liechtenstein aufgetaucht sein. Denn dort wurden Konten der Hartwieg-Gruppe jetzt eingefroren. Auf den Konten sollen sich insgesamt rund zehn Millionen Euro in Gold und Schweizer Franken befinden. Das Gold könnte Malte Hartwieg nun zum Verhängnis werden. Gegen ihn und zwei weitere Personen wird nun in Liechtenstein wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt. In Deutschland laufen die Ermittlungen wegen Betrugsverdacht schon seit längerer Zeit.

Gegen Hartwieg besteht in Liechtenstein der Verdacht, dass das Gold aus dem Verkauf des Emissionshauses Euro Grundinvest im April 2014 stammen könnte. Der Kaufpreis soll zum Teil in Gold gezahlt worden sein. Über Umwege könnte dieses Gold nun nach Liechtenstein gelangt sein. Das Emissionshaus Euro Grundinvest selbst gilt inzwischen als Sanierungsfall. Mehr als 100 Millionen Euro Anlegergelder sollen dort noch im Feuer stehen.

Angesichts dieser Zahlen ist das eingefrorene Kapital in Liechtenstein nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dennoch sollten die betroffenen Anleger jetzt handeln und alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um ihren finanziellen Schaden abzuwenden. Dazu können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann u.a. prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können. Diese können beispielsweise aus einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. Denn die Anleger hätten im Beratungsgespräch auch umfassend über alle Risiken ihrer Kapitalanlage aufgeklärt werden müssen. Vertrieben wurden die EGI-Fonds u.a. durch dima24. Die Vertriebsplattform gehörte bis zu ihrem Verkauf vor einigen Monaten auch zum Firmengeflecht des Malte Hartwieg.

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