MPC Leben plus VI: Geschlossene Fonds sind keine sicheren Kapitalanlagen – Wie können sich Anleger wehren?

MPC Leben plus VI: Geschlossene Fonds sind keine sicheren Kapitalanlagen – Wie können sich Anleger wehren?
17.11.2014243 Mal gelesen
Der Lebensversicherungsfonds MPC Leben plus VI bescherte dessen Anlegern eine alles erfreuliche Entwicklung. Was können betroffene Anleger unternehmen, wenn sie sich fragen, ob sie seinerzeit fehlerhaft beraten wurden? Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht informiert.

Das Investitionsgut Lebensversicherung erfreute sich vor einigen Jahren großer Beliebtheit bei Fondsanbietern und Anleger. Dementsprechend zeichneten hunderte Bank- und Sparkassenkunden geschlossene Lebensversicherungsfonds in der Annahme eine verlässliche und auch rentable Kapitalanlage gefunden zu haben. Dass es jedoch einen Unterschied zwischen Prognosen und späterer Entwicklung geben kann, mussten die Anleger des MPC-Fonds Leben plus VI bereits feststellen. Gesunkene Überschlussbeteiligungen ließen nicht nur die Ausschüttungen dahinschmelzen, sondern auch den erwarteten Kapitalrückfluss.

 

Die Entwicklung des MPC Leben plus VI zeigt auf, dass geschlossene Fonds wirtschaftliche Beteiligungen sind und keine „sichere“ Kapitalanlage. Die unternehmerischen Chancen, aber auch Unwägbarkeiten sind grundlegende Eigenschaft der Kommanditgesellschaft MPC Rendite-Fonds Leben plus VI GmbH & Co. KG. Dies Besonderheiten der geschlossenen Beteiligung waren nicht jedem Anleger beim Beitritt zum Fonds bekannt, wie sich bei der Beratung Anlegern dieses und weiterer MPC Leben plus-Fonds durch Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen zeigte.

 

Wenn einem Anleger der Fonds als „sichere Kapitalanlage“ empfohlen wurde, dann stellt sich die Frage, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß ablief. Eine ordnungsgemäßen Anlageberatung zeichnet sich – grob umrissen – durch zwei Schritte aus. Zunächst muss eine Kapitalanlage zu den Wünschen des Anlegers „passen“. Die Sparkassen-, Bank- oder auch freien Anlageberater dürfen beispielswesie keine mit Verlustrisiken behaftete Kapitalanlage empfehlen, wenn der Kunde wünschte, dass das investierte Geld auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Wurde eine „passende“ Kapitalanlage empfohlen, dann müssen die Berater in einem zweiten Schritt über Eigenschaften und auch die spezifischen Risiken der vorgeschlagenen Kapitalanlage informieren. Es darf im Rahmen einer Beratung also nicht nur die Vorteile und Chancen eingegangen werden – die Kapitalanlage muss umfassend vorgestellt werden. Wurde gegen eine dieser Beratungs- bzw. Hinweispflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung.

 

Wenn Anleger des MPC Leben plus VI Zweifel haben, ob sie seinerzeit ordnungsgemäß beraten wurden, sollte sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Es kann dann ausgelotet werden, ob das Anlageberatungsgespräch fehlerbehaftet war oder nicht und ob ggf. Schadensersatzansprüche erfolgreich durchgesetzt werden können.

 

Mehr Informationen zu MPC-Lebensversicherungsfonds befinden sich auf der Homepage der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen.

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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