HCI MS HR Intonation: Insolvenzverfahren eröffnet

HCI MS HR Intonation: Insolvenzverfahren eröffnet
29.04.2014484 Mal gelesen
Der HCI Schiffsfonds MS HR Intonation ist insolvent. Am Amtsgericht Reinbek wurde nach Angaben des fondstelegramms das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung eröffnet (Az.: 8 IN 36/14).

Das Schiff wurde früher von Beluga bereedert. Inzwischen hat es die Hammonia Reederei übernommen.

„Bei einer Insolvenz in Eigenverantwortung bleiben die handelnden Personen im Amt und versuchen mit der Hilfe eines Sachwalters, das Ruder wieder herumzureißen. Ob das gelingt oder am Ende die Regelinsolvenz steht, ist ungewiss. Jedenfalls ist immer noch kein Ende der Schifffahrtkrise abzusehen“, so Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Fakt sei aber, dass Anleger mit Verlusten rechnen müssten.

Darum empfiehlt der erfahrene Jurist den Anlegern, Ansprüche auf Schadensersatz prüfen zu lassen. Diese können u.a. aus einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. „Zu einer anleger- und objektgerechten Beratung gehört auch die umfassende Risikoaufklärung. So sollten sicherheitsorientierte Anleger, die eine Altersvorsorge aufbauen möchten, nicht in risikoreiche Kapitalanlagen investieren. Doch genau das sind Schiffsfonds, die zwar oft als sicher und renditestark beworben wurden, tatsächlich aber eine ganze Reihe von hohen Risiken aufweisen“, erklärt Cäsar-Preller. Zu diesen Risiken zählen u.a. die meist langen Laufzeiten, Wechselkursschwankungen oder der Totalverlust des investierten Geldes. Cäsar-Preller: „Eine Kapitalanlage mit Totalverlust-Risiko kann aber nicht als Altersvorsorge geeignet sein.“

Ebenfalls müssen die Anleger im Beratungsgespräch über die Provisionen, die die Bank für die Vermittlung erhält, aufgeklärt werden. „Diese so genannten Kick-Back-Zahlungen lassen Rückschlüsse zu, ob die Bank die Anlage vielleicht nur wegen der hohen Provisionen vermitteln möchte. Außerdem erhöhen sie den Weichkostenanteil der Fonds, was wiederum die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen kann“, erläutert Cäsar-Preller. Nach Rechtsprechung des BGH löst das Verschweigen der Kick-Backs Schadensersatzansprüche aus. Das gilt auch, wenn nicht ausreichend über die vorhandenen Risiken aufgeklärt wurde. Allerdings muss immer im Einzelfall geprüft werden, ob eine fehlerhafte Anlageberatung vorliegt.

Anleger des Schiffsfonds HCI MS HR Intonation, die Schadensersatzansprüche geltend machen wollen, sollten damit nicht mehr lange warten. Da viele Fondsanteile 2004 gezeichnet wurden, kann schon bald Verjährung eintreten.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

 

Mehr Informationen: www.schiffsfonds-anteile.de

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de