Schiffsfonds HCI MS City of Guangzhou offenbar in Schwierigkeiten

Schiffsfonds HCI MS City of Guangzhou offenbar in Schwierigkeiten
13.09.2013204 Mal gelesen
Schiffsfonds HCI MS City of Guangzhou: Anleger sollen erneut "frisches" Geld investieren. Sonst droht der Notverkauf des Containerschiffs.

Der vom Emissionshaus HCI Capital aufgelegte Schiffsfonds HCI MS City of Guangzhou befindet sich offenbar erneut in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Nach einem Bericht von Fonds professionell sollen die Anleger bis zum 16. September schriftlich und unverbindlich erklären, ob und in welcher Höhe sie bereit sind, den Fonds mit einer Finanzspritze zu unterstützen.

Gleichzeitig verhandle die Fondsgeschäftsführung mit den Banken über ein tragfähiges Sanierungskonzept. Angedacht ist entweder eine komplette Tilgungsstundung bis 2014 oder zumindest eine teilweise Stundung und frisches Kapital durch die Anleger. Kommt kein Sanierungskonzept zu Stande, drohe der Notverkauf des Containerschiffes.

„Die Anleger sollten sich genau überlegen, ob sie bereit sind, noch einmal Geld in den Schiffsfonds zu investieren“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Denn: „Ob dadurch wieder Wasser unter den Kiel kommt, ist zumindest fraglich. Eine spürbare und nachhaltige Erholung der Containerschifffahrt ist derzeit wohl noch nicht in Sicht“, so der Jurist.

Außerdem gebe es zu den Szenarien „frisches“ Geld zu investieren oder Notverkauf des Schiffes auch noch eine dritte Alternative. „Möglicherweise können auch Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden“, so Cäsar-Preller. Denn bei der Vermittlung von Schiffsfonds sei es häufig zu einer Falschberatung gekommen, d.h. die Anleger wurden nicht über die Risiken ihrer Investition informiert. „Statt auf diese Risiken hinzuweisen, wurden Schiffsfonds unserer Erfahrung nach gerne als sehr sichere und zur Altersvorsorge geeignete Kapitalanlage dargestellt. Aber das sind sie nicht“, erläutert der Jurist.

Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionen, die an die Bankberater für die Vermittlung des Fonds geflossen sind, informiert werden müssen. „Ist dies nicht geschehen, kann auch das den Anspruch auf Schadensersatz begründen. Natürlich muss aber immer der Einzelfall geprüft werden“, so Cäsar-Preller.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

Mehr Informationen: www.schiffsfonds-anteile.de

 

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