Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point womöglich in Seenot

Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point womöglich in Seenot
22.04.2013337 Mal gelesen
Nach neusten Bekanntmachungen soll nun auch der Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point von der allgegenwärtigen Schifffahrtkrise betroffen sein.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Bremen und Nürnberg www.grprainer.com führen aus: Die aus Hamburg stammende Lloyd Fonds AG soll sich auf den Vertrieb und die Entwicklung von vorzugsweise geschlossene Fondbeteiligungen spezialisiert haben. Der LF 46 MT Green Point Fonds soll ferner vom Hamburger Investmenthaus aufgelegt worden sein.

Doch nach neusten Erkenntnissen sollen nun einige Schifffonds des Hamburger Unternehmens aufgrund der Krise in der Schifffahrtsbranche schlechten Zeiten entgegensehen. Für einige Schiffe der Lloyd Fonds AG soll bereits ein Insolvenzantrag gestellt worden sein.

Einige schwerwiegende Entwicklungen sollen in dem Bereich der Schifffahrt zu der noch andauernden Krise geführt haben. Zum einen existiert ein Überangebot an  Transportkapazität, wohingegen die Nachfrage nach Transporten via Schiffen stetig gesunken sein soll. Das Ergebnis waren niedrigen Charterraten und die dadurch entstandenen finanziellen Einbußen.

Vielen Anlegern ist es zudem nicht bewusst, dass sie mit ihrer Anlage möglicherweise Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft geworden sind und dass sie im Falle einer Insolvenz ihre komplette Anlage verlieren können. Denn dies entspräche der gesetzlich geregelten Haftung eines Kommanditisten. Was die Anleger ferner nicht wissen ist, dass Ihre Ausschüttungen oftmals aus den liquiden Mitteln und nicht aus den Gewinnen stammen sollen. Die Folgen bei einer Insolvenz können ganz einfach und gleichzeitig erschütternd sein. Der Insolvenzverwalter kann beispielsweise unter Umständen das Recht haben, die Ausschüttungen, die nicht durch Gewinne gedeckt waren, zurückzuverlangen.

Neben der Überprüfung des Anlegervertrages kann ein Rechtsanwalt umfassend prüfen, ob und gegen wen Betroffenen möglicherweise Ansprüche zustehen könnten. Insbesondere kann geprüft werden, ob über die Risiken einer solchen Beteiligung umfassend aufgeklärt wurde.

Betroffene die sogar einen Kredit aufgenommen haben, um Ihre Beteiligung zu finanzieren, und die dadurch einen Schaden erlitten haben, sollten ihre Ansprüche umfassend von einem im Kapitalmarktrecht tätigen Rechtsanwalt prüfen lassen. Im Hinblick auf relativ kurze Verjährungsfristen sollte unverzüglich gehandelt werden. 

http://www.grprainer.com/Lloyd-Fonds-AG.html