Salamon Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt

Salamon Schiffsfonds und die Krise der Schifffahrt
02.10.2012283 Mal gelesen
Inmitten der Schifffahrtskrise müssen Schiffsfonds sich unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen behaupten. Von den einstigen Prognosen entfernen sich immer mehr Schiffsfonds. Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern eines krisengeschüttelten Salamon Schiffsfonds zu?

Ausgefallen Ausschüttungen für das Jahr 2011 sind bei den Schiffsfonds des Hamburger Emissionshauses Salamon keine Seltenheit. Bei einer Reihe von Salamon Schiffsfonds mussten die Anleger sich mit einer Nullrunde begnügen. Als Ursache für den Ausfall wird oft auf die niedrigen Charterraten verwiesen. Bei diesem Phänomen handelt es sich um eine Auswirkung der Schifffahrtkrise, die seit Monaten für erhebliche Unruhe auf den Seefahrtmärkten sorgt.

 

Doch warum bewegen sich die Charterraten für die meisten Transportschiffe auf einem so niedrigen Niveau? Zu den wichtigsten Faktoren gehört die seit längerer Zeit verhaltene Nachfrage nach Schiffstransporten aufgrund der stagnierenden weltweiten Konjunktur. Gleichzeitig vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Transportschiffe, sodass ein Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut wurde. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die Zahl der Schiffsverschrottungen ist in diesem Jahr zwar deutlich angestiegen im Vergleich zum letzten Jahr, dennoch ist der Wettbewerb unter den Schiffen nach wie vor vorhanden. Das Ergebnis dieser Entwicklung sind Charterraten, die sich bei wenigen Tausend US-Dollar pro Tag bewegen – vor der Schifffahrtskrise wurde oftmals aber von erheblich höheren Charterraten ausgegangen.

 

Ob eine baldige Besserung auf dem Schifffahrtsmarkt zu erwarten ist, ist fraglich. Denn es gab schon Ende August 2012 erste Berichte, dass nach Einschätzung von Branchenkennern der allwinterliche Rückgang der Nachfrage nach Containertransporten per Schiff bereits mitten im Sommer eingesetzt habe. So sei der Zahl der beschäftigungslosen Schiffe am Steigen. Daher scheint sich die Einschätzung von Experten, dass die Schifffahrtsmärkte das ganze Jahr 2012 unter schwierigen Bedingungen leiden werden, bereits im Sommer zu bestätigen. Die Krise der Schifffahrt wird auch durch eine geänderte Haltung der Banken weiter angefeuert. Nicht wenige Banken vergeben Kredite und Darlehen nur unter wesentlich strengeren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren.

 

Anlegern können Schadensersatzansprüche zustehen

 

Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, welche Optionen Anlegern der Salamon Schiffsfonds offen stehen. Beispielsweise kann geklärt werden, ob sie Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds nicht selten als sichere Kapitalanlagen angepriesen wurden. Anlegern wurde des Öfteren weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss.

 

Anleger der Salamon Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem Salamon Schiffsfonds den Anlegern Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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