Lloyd Fonds Schiffsportfolio II: Anleger des Schiffsfonds klagt gegen Deutsche Bank

Lloyd Fonds Schiffsportfolio II: Anleger des Schiffsfonds klagt gegen Deutsche Bank
27.07.2012468 Mal gelesen
Die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen wird für einen Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds Schiffsportfolio II eine Schadensersatzklage bei Gericht einreichen. Auch weitere Anleger können prüfen lassen, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind.

Seit geraumer Zeit ist die Transportschifffahrt wegen schwierigen Marktbedingungen unter Druck, was bei einer Vielzahl von Schiffsbeteiligungen zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen führte. Der Schiffsfonds Lloyd Fonds Schiffsportfolio II konnte sich diesem Negativtrend nicht entziehen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffe MS Annina Schulte, MS Valentina Schulte, MS Memphis, MS Chicago, MS Lloyd Don Carlos und MS Lloyd Don Giovanni steht nicht zum Besten. Die Schiffe des 2007 gestarteten Schiffsfonds kämpfen mit mannigfaltigen Problemen.

 

Bereits im letzen Jahr begannen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Schiffe des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II. Es konnten nur geringe Charterraten erzielt werden, was die Einnahmen der Schiffe reduzierte. Aber auch die Darlehen der Schiffe verursachen Probleme: So verstießen verschiedene Schiffe bereits gegen die sogenannte 105 %-Klausel, die den Banken Sonderkündigungsrechte bei den Krediten einräumt. Und es mussten wegen der unzureichenden Einnahmen mit den finanzierenden Banken bereits Tilgungsstundungen vereinbart werden.

 

Die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds Schiffsportfolio II leidet unter verschiedenen Problemen

 

Darüberhinaus sorgen Fremdwährungskredite in japanischen Yen für unausgeglichene Bilanzen der Schiffe des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II. Vor der Finanzkrise waren solche Fremdwährungskredite bei Schiffsfonds sehr beliebt, da sie wegen des Kursgefälles eine günstige Tilgung ermöglichen sollten. Seinerzeit war der Yen eine schwache Währung. Wegen des Kursgefälles gegenüber dem US-Dollar – der Währung, in der das Tagesgeschäft der Schifffahrt abgewickelt wird – ermöglichte dies eine günstige Kredittilgung. Aufgrund des unerwarteten Höhenflugs des Yen kehrte sich dieser Effekt ins Gegenteil um und die Tilgung der Kredite ist jetzt teurer als ursprünglich kalkuliert. Diese Entwicklung brachte bereits die Finanzen vieler Schiffsfonds ins Ungleichgewicht.

 

Der Markt der Transportschifffahrt hat sich seit dem letzten Jahr nicht erholt. Im Gegenteil: Im Sommer 2012 intensiviert sich die Krise der Schifffahrt und die Zahl der notleidenden Schiffsbeteiligungen steigt rapide an. Was können Anleger des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II in dieser Situation unternehmen? Eine Option ist die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ausgelotet werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Lloyd Fonds Schiffsportfolio II ermöglicht werden kann. Um dies zu erreichen, kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

 

Im Rahmen einer Anlageberatung müssen die Berater über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären. Wurden Anleger nicht über die Risiken, die sich aus dem unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds ergeben, aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Denn nicht jedem Anleger wurde in der Anlageberatung erklärt, dass es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen handelt. Daher sind Schiffsfonds auch keine sichere Kapitalanlage oder nicht für die sichere Altersvorsorge geeignet. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt und ein Verkauf der Beteiligungen am Lloyd Fonds Schiffsportfolio II ist daher nicht immer möglich.

 

Schadensersatzklagen für Anleger

 

Haben Anleger des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II, das Gefühl, dass ihr Beratungsgespräch Defizite aufwies, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Fehlerhafte Anlageberatungen lösen Schadensersatzansprüche der Anleger gegenüber der beratenden Bank. Anleger des Lloyd Fonds Schiffsportfolio II, die von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen beraten und vertreten werden, werden aus diesem Grund Schadensersatzansprüche geltend machen. In Kürze wird eine Schadensersatzklage gegen die Deutsche Bank erhoben werden.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Lloyd Fonds Schiffsbeteiligungen

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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