MPC Santa L Schiffe – Schadensersatz für Anleger des Schiffsfonds

MPC Santa L Schiffe – Schadensersatz für Anleger des Schiffsfonds
24.07.2012597 Mal gelesen
Wirtschaftliche Probleme suchen viele Schiffsfonds heim. Auch bei dem Fonds MPC Santa L Schiffe steht nicht alles zum Besten. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ermitteln, wie gut die individuellen Chancen der Anleger auf Schadensersatz sind.

Die Schiffsbeteiligung Santa L Schiffe des Anbieters MPC entwickelt sich wirtschaftlich nicht so gut und reibungslos, wie dies beim Start des Schiffsfonds im Jahr 2005 prognostiziert wurde. Rund 90 Mio. Euro wurden von den Anlegern des MPC Santa L Schiffe aufgebracht. Dieses Geld wurde in vier Gesellschaften investiert, die die Containerschiffe MS Santa Larissa, MS Santa Laurentia, MS Santa Linea und MS Santa Loretta betreiben. Die Gewinne, die diese Gesellschaften an den Fonds MPC Santa L Schiffe ausschütten, entsprechen nicht den Erwartungen. Zwar sind die Einnahmen aufgrund fester Charterverträge gesichert, aber die Kosten stiegen stark an. Im Endeffekt bedeutete das für die Anleger, dass sie sich mit nicht erwartungsgemäßen Charterraten begnügen müssen. Ein möglicher finanzieller Stolperstein in den Finanzen des MPC Santa L Schiffe sind dessen Kredite in japanischen Yen.

 

Nicht erwartungsgemäße Gewinne belasten Bilanzen

 

Vor der Finanzkrise waren solche Fremdwährungskredite bei Schiffsfonds sehr beliebt, da sie wegen des Kursgefälles eine günstige Tilgung ermöglichen sollten. Seinerzeit war der Yen eine schwache Währung. Wegen des Kursgefälles gegenüber dem US-Dollar – der Währung, in der das Tagesgeschäft der Schifffahrt abgewickelt wird – ermöglichte dies eine günstige Kredittilgung. Aufgrund des unerwarteten Höhenflugs des Yen kehrte sich dieser Effekt ins Gegenteil um und die Tilgung der Kredite ist jetzt teurer als ursprünglich kalkuliert. Diese Entwicklung brachte bereits die Finanzen vieler Schiffsfonds ins Ungleichgewicht.

 

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung des MPC Santa L Schiffe birgt daher einige Ungewissheiten. Auch bestehen in steuerlicher Hinsicht Risiken, zum Beispiel wegen des Unterschiedsbetrags. Dabei wurde Anlegern die Investition in einen Schiffsfonds oftmals als sichere Geldanlage und Steuersparmodell angepriesen. Was können Anleger unternehmen, wenn die erwarteten Entwicklungen nicht eintreffen?

 

Schadensersatz bei fehlerhafter Anlageberatung

 

Anleger des MPC Santa L Schiffe können sich zum Beispiel an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um klären zu lassen, ob verlustfreie Ausstiegsmöglichkeiten bestehen. Es kann geprüft werden ob Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Beratung der Anleger des MPC Santa L Schiffe bestehen. Beispielsweise wurden Anleger nicht immer über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbundenen Risiken aufgeklärt. Einem Schiffsfonds wie dem MPC Santa L Schiffe wohnt wie jedem Unternehmen das Risiko des Totalverlusts inne. Dieses Risiko widerspricht aber dem Konzept einer sicheren Geldanlage. Auch versäumten Banken und Anlageberater in vielen Fällen, die Anleger auf Provisionen hinzuweisen, die bei der erfolgreichen Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds oft und üppig flossen.

 

Wurden Anleger des MPC Santa L Schiffe falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Anleger, die in den Schiffsfonds MPC Santa L Schiffe investierten, sollten daher nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um klären zu lassen, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind.

 

Weitere Informationen:

Infoseite MPC Schiffsfonds

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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