Dr. Peters DS-Fonds 111 – Schadensersatz für Anleger

Dr. Peters DS-Fonds 111 – Schadensersatz für Anleger
27.01.2012562 Mal gelesen
Rückkauf von Schiffen soll möglich sein, was Anleger tun sollen.

Der Dr. Peters DS-Fonds 111 wurde 2005 aufgelegt und besaß zwei Tanker, den „DS Performer“ und den „DS Power“. Allerdings konnte sich der Dr. Peters DS-Fonds 111 nicht gegen die Schifffahrtskrise behaupten, sodass er im vergangenen Oktober Insolvenz anmelden musste. Die beiden finanzierenden Banken – Commerzbank und Nordea Bank – waren nicht bereit, die fälligen Tilgungszahlungen zu stunden. Im Dezember 2011 schließlich wurden die beiden Tanker des Dr. Peters DS-Fonds 111  deshalb zwangsversteigert. Für die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 bedeutete dies den drohenden Totalverlust ihres Kapitals.


Nun berichtet Börse Online vom 24.01.2012 davon, dass die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Verluste zu minimieren und einen Totalverlust ihres Kapitals abzuwenden, indem sie die verlorenen Schiffe zurückkaufen. Hierfür sei jedoch neues Kapital in Höhe von 12 Mio. Euro von den Anlegern des Dr. Peters DS-Fonds 111 aufzubringen, bislang haben Anleger wohl rund die Hälfte zugesagt.


Börse Online berichtet weiterhin, wie die Rettungsaktion im Einzelnen aussehen soll: Dr. Peters will zunächst eine neue Fondsgesellschaft gründen, diese wird die Schiffe zurückkaufen und einen neuen Kredit bei der Commerzbank aufnehmen. Der neue Schiffsfonds soll dann in den Folgejahren so viel Geld einbringen, dass die Anleger einen Teil ihrer Verluste ausgleichen können. Insgesamt sollen Anleger rund 27 % ihrer ursprünglichen Einlage nachschießen, sodass sie – sollte der Plan aufgehen – nach sieben Jahren 65 % ihrer Gesamtanlage zurückbekommen. Das Konzept funktioniert in vorliegendem Fall nur, weil die Schiffe von einer Zweckgesellschaft der Commerzbank gekauft wurden und der Initiator mit einem günstigen Kaufpreis von je 16 Mio. Dollar pro Schiff rechnet.


Anlegern des Dr. Peters DS-Fonds 111, die sich an der Rettungsmaßnahme nicht beteiligen wollen, droht die Verwässerung ihrer Anteile, sodass mit einem nahezu vollständigen Verlust ihres Altkapitals zu rechnen ist. Für diese bleibt es also bei dem drohenden Totalverlustrisiko.


Allerdings birgt das Konzept des Dr. Peters DS-Fonds 111 auch neue Risiken für Anleger, die sich an dem Rückkauf der Tanker beteiligen wollen: erholen sich die Tankermärkte nicht – derzeit  besteht immer noch ein Überangebot an Schiffen am Markt -, so ist im schlimmsten Fall nicht nur die Alteinlage, sondern auch das neu eingezahlte Kapital für die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 verloren.
Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 sollten sich deshalb umgehend an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, um alle ihre Möglichkeiten fachmännisch überprüfen zu lassen.

Weitere Informationen unter:

Dr. Peters Schiffsfonds Infoportal

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