TMW Immobilien Weltfonds – Hat die Katastrophe in Japan Auswirkungen? Was Anleger nun wissen müssen!

23.03.2011464 Mal gelesen
TMW Immobilienfonds - Informationen für Anleger, Schadensersatz möglich. Schnelles handeln ist erforderlich!

Anleger des 2005 aufgelegten TMW Immobilien Weltfonds von Pramerica fragen sich wohl derzeit, ob die Katastrophe in Japan, ausgelöst durch ein Erdbeben mit anschließendem Tsunami am 11. März 2011, auch Folgen für ihre Anlage hat. Der TMW Immobilien Weltfonds besitzt in seinem Portfolio zwei Immobilien, die in Japan angesiedelt sind:

Das Gebäude in Yokohama besitzt derzeit einen Verkehrswert von rund 57,29 Millionen EUR (6.580,00 Mio. JPY) nachdem es einen Tag vor der Katastrophe in Japan neu bewertet wurde und die Werte zum wiederholten Male heruntergesetzt werden mussten. Die Verkehrswertänderung des Objekts des TMW Immobilien Weltfonds im Vergleich zum Vorjahr betrug bei der Neubewertung deshalb ‑ 2,52 Mio. EUR (-290,00 Mio. JPY).

Bei dem Gebäude des TMW Immobilien Weltfonds in Tokio ist sogar ein Minus von 2,75 Mio. EUR (-316,00 Mio. JPY) im Vergleich zum Vorjahr zu erkennen. Diese Immobilie besitzt nach der Neubewertung vom 10. März 2011 einen Verkehrswert von 24,97 Mio. EUR (2 868,00 Mio. JPY). Vergleicht man jedoch die Werte von 2010 und 2009, so reduzierte sich der Objektwert hier sogar um 7,4 %, gleichzeitig verringerten sich auch die Mieterträge wegen der Marktentwicklung in Japan um 12,3 %. Werden die Immobilien des TMW Immobilien Weltfonds nach der Japan-Krise noch einmal neu bewertet, so dürfte es kaum anders ausfallen als in den Vorjahren. Vielmehr ist mit einer noch drastischeren Wertminderung der Objekte des TMW Immobilien Weltfonds zu rechnen.

Zwar seien beide Objekte des TMW Immobilien Weltfonds von den bisher eingetretenen Schadensereignissen nicht betroffen; bis auf kleinere Schäden im Innern des Gebäudes in Tokio durch das Erdbeben sei keine Beschädigung zu erkennen. Nichtsdestotrotz werden die derzeitigen Ereignisse Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den japanischen Immobilienmarkt haben, welcher in der Vergangenheit schon mit massiven Einbrüchen zu kämpfen hatte (siehe die Wertminderungen der Objekte des TMW Immobilien Weltfonds in Yokohama und Tokio). Experten des internationalen Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle befürchten, dass es im Falle eines atomaren Super-GAU in Fukushima wohl auf Jahre keinen Immobilienmarkt in Japan geben würde; dies würde dann in erheblichem Maße auch den TMW Immobilien Weltfonds treffen. 

Fraglich wäre dann für Anleger des TMW Immobilien Weltfonds, welcher zurzeit die Rücknahme der Anteilsscheine ausgesetzt hat, ob dieser überhaupt wieder öffnen wird oder ob nach dem Ende der zweijährigen Schließungsphase die Abwicklung droht. Anleger des TMW Immobilien Weltfonds sollten deshalb vor dem Hintergrund der unsicheren Lage in Japan nicht länger warten, sondern einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt einschalten, um ihre Schadensersatzansprüche gegen Anlagevermittler überprüfen zu lassen. Anleger wurden in den meisten Fällen nicht über die Risiken des TMW Immobilien Weltfonds aufgeklärt. Vor allem ist vielen die Möglichkeit der Schließung des TMW Immobilien Weltfonds unbekannt gewesen, diese dachten vielmehr sie könnten jederzeit an ihr Geld aus der Anlage herankommen. Zu beachten ist jedoch, dass Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung einer Verjährung unterliegen, die 3 Jahre ab dem Kauf der Anteile des TMW Immobilien Weltfonds beträgt.

Hilfe und weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/tmw-immobilien-weltfonds-p-ist-geschlossen-anspruch-auf-schadensersatz-klage-sinnvoll