Schadenersatzansprüche im LKW mit Mingers & Kreuzer geltend machen — Klagewelle in Millionenhöhe droht den LKW-Riesen!

31.03.2017181 Mal gelesen
Im LKW-Kartell erwartet die LKW-Riesen MAN & Co. nicht nur die Zahlung der Rekordstrafe in Milliardenhöhe, sondern muss jetzt auch das Losbrechen einer Klagewelle durch Geschädigte fürchten. Auch hier rechnet man mit einem Millionenschaden.

Das sog. LKW-Kartell ist ein 2011 aufgedeckter Zusammenschluss der führenden LKW-Hersteller MAN, DAF, Daimler, Iveco sowie Volvo/Renault, die über 14 Jahre hinweg illegale Preisabsprachen ihrer LKW-Verkaufspreise auf dem Europäischen Markt trafen. Die EU-Kommission verhängte über die Kartellanten in der Folge eine Rekordstrafe in Höhe von etwa 3 Mrd. Euro. Die Kronzeugin und VW-Tochter MAN konnte zwar das Strafgeld abwenden, sieht sich aber ebenso wie restlichen Kartellanten nun einer Vielzahl von Schadenersatzforderungen gegenüber.



Betroffen sind in rund 200.000 Einzelfällen mittelschwere sowie schwere Lastkraftwagen (6-16 Tonnen; mehr als 16 Tonnen), die Speditionen, Transportunternehmen oder auch LKW-Fahrer im Zeitraum 1997 bis 2011 einen LKW der genannten Hersteller gekauft oder geleast haben.

Doch die Chancen auf Schadenersatz stehen gut für Geschädigte! Durch die Preisüberhöhungen von bis zu 15% vom Listenkaufpreis können Geschädigte im LKW-Kartell bei einem durchschnittlichen Fahrzeugwert von 80.000 Euro von einer Schadenssumme von ca. 12.000 Euro kalkulieren - und das pro gekauftem oder geleasten LKW! Das macht nicht nur einen Millionenschaden, sondern den Kartellanten nun weiterhin das Leben schwer.

Denn neben dem Rekordbußgeld müssen die LKW-Hersteller sich Schadenersatzforderungen von Geschädigten gefallen lassen. Daimler reagiert auf Ansprüche rigoros mit Abwehr: Man habe sich nicht an illegalen Preisabsprachen beteiligt und prüfe nun jede Forderung genauestens und scheue auch den Klageweg bei unberechtigten Schadenersatzforderung nicht. Öffentlich gestand man lediglich ein, dass es einen Austausch von Informationen zu Bruttolistenpreisen gegeben habe.



Allein die Schadenersatzwerte unserer Mandanten liegen bei etwa 120 Millionen Euro. Aufgrund dieser hohen Summe und der Vielzahl an Mandanten, die als Geschädigte im LKW-Kartell zu uns gekommen sind und nun ihr Recht geltend machen wollen, versuchen wir letztmalig im April eine außergerichtliche Einigung mit den LKW-Herstellern zu treffen.

Scheitern diese Verhandlungen und die LKW-Kartellanten sind nicht bereit auf Forderungen einzugehen bzw. Schadenersatzansprüche nicht akzeptiert werden, bestreiten wir den Klageweg für unsere Mandanten. Die Höhe der Schadenssumme konnte durch Gutachten belegt werden. Aufgrund hunderter Mandanten konnten wir für die erforderlichen Gutachterkosten auf nur 500 Euro reduzieren. Das freut vor allem unsere Mandanten.

Bei Fragen zum LKW-Kartell können Sie sich gerne an uns wenden. An unseren vier Standorten Köln, Bonn, Jülich oder Hückelhoven beraten wir Sie gerne umfassend, ob Sie zu betroffenen gehören und wie hoch Ihre Erfolgschancen sind! Reichen Sie einfach Ihre Kauf- oder Leasingverträge bei uns ein und wir prüfen, welche Rechte Sie im LKW-Kartell geltend machen können und durch unsere anwaltliche Hilfe tausende Euro zurückfordern können!