Apple kassiert bei E-Book Verkäufern ab: Der In-App-Zwang macht es möglich

14.05.2011653 Mal gelesen
Wer E-Books oder andere digitale Inhalte über das iPhone zum Verkauf anbietet, muss 30% der erzielten Umsätze an Apple abführen. Und damit sich das für Apple richtig lohnt, gibt es den sogenannten In-App-Zwang. Damit kommt allerdings längst nicht jeder Online-Händler klar.

Viele Händler auch gerade im Verlagsbereich haben das iPhone etc. als Vertriebsquelle für sich entdeckt. Für entsprechend ausgestattete Kunden ist das praktisch, weil sie die Bestellungen direkt über das in ihrem iPhone befindliche App Store ausführen und das entsprechende Produkt dann herunterladen können.

Für so manchen Händler kann sich das allerdings als finanzielles Fiasko erweisen. Schuld daran ist der In-App-Zwang. Dieser besagt, dass ein bestimmtes Kaufprodukt auch bei einem externen Verkauf auch immer über das iPhone angeboten werden muss. Dies muss zum gleichen oder einem günstigeren Preis geschehen. Davon müssen dann 30% der erzielten Umsätze an Apple abgeführt werden.

Aufgrund dessen soll nun der E-Book-Verkäufer “BeamItDown Software” am 31.05.2011 seinen Betrieb einstellen. Die Firma hat iOS-Apps zum Kaufen und Lesen digitaler Bücher angeboten. Laut BeamItDown könne man infolge des In-App-Zwangs keine Gewinne mehr durch den Verkauf von E-Books für iPhone, iPad und Co. erzielen.

  

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