Verhandlungen über die Höhe der Vergütung von Honorarärzten

09.03.2013508 Mal gelesen
Ein freiberuflich tätiger Honorararzt sollte seine Kostenstruktur bei der Verhandlung über die Höhe der Stundensätze kennen. Was muss er finanzieren und was spart das Krankenhaus ein?

Der Stundenlohn von Honorarärzten variiert zwischen 120 € in der Stunde und 80 € in der Stunde. Davon geht etwa die Hälfte an den Fiskus, die Freiberufler zahlen noch die Versicherungsprämien (Haftpflicht, Krankheit, Unfall), Kosten für die Reise, Unterkunft, Material und Verwaltung sowie die vollen Kosten für die Ärzteversorgung. Die Krankenhäuser hingegen sparen Krankengeld, bezahlten Urlaub, Weihnachtsgeld, Ortszuschläge, Arbeitgeberanteil an Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung sowie den Beitrag zur Berufsgenossenschaft.

Das Honorar ist also sehr relativ und will gut verhandelt werden.