VW-Abgasskandal in Deutschland: Jeder für sich selbst?

VW-Abgasskandal in Deutschland: Jeder für sich selbst?
13.07.2016283 Mal gelesen
Die Abgasaffäre hat bei zahlreichen Verbrauchern einen ersatzfähigen Schaden verursacht. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden bietet allen im VW-Abgasskandal potentiell Geschädigten eine kostenlose Erstberatung an!

VW-Abgasskandal in Deutschland: Jeder für sich selbst?

Der VW-Abgasskandal steht auch nach fast einem Jahr immer noch im medialen Fokus.

Nachdem in den USA ein großer Schritt des Konzerns zur Bewältigung der Abgasaffäre gemacht wurde, geht der Blick zurück nach Europa. Insbesondere die Frage, ob und wie deutsche, beziehungsweise europäische Käufer vom VW Konzern entschädigt werden, beschäftigt Journalisten, Anwaltskanzleien und Gerichte. Verbraucherschützer fordern indes eine flächendeckende Entschädigung – wie sie in den USA erfolgen wird.

 

Denn in den Vereinigten Staaten könnte der VW-Abgasskandal weitgehend durch einen Vergleichsschluss beendet werden. Kürzlich bereitete der Volkswagen Konzern der Klägerseite ein Angebot, das vorsah, dass rund 15 Milliarden US-Dollar zur Entschädigung fließen sollten. Der zuständige Richter in San Francisco gibt in wenigen Tagen bekannt, ob der Vergleich auf diese Weise geschlossen wird.

 

Geschädigte im VW-Abgasskandal in den USA erhalten bis zu 10.000 Dollar

Von diesen 15 Milliarden US-Dollar soll der Großteil an die geschädigten US-Bürger im VW-Abgasskandal fließen. Bis zu 10.000 Dollar könnte ein getäuschter Käufer mithin von Volkswagen erhalten. Weiterhin sind Zahlungen an die US-Behörden in der Milliardensumme enthalten, dazu soll von dem Geld in einen Umweltschutz-Fonds investiert werden.

 

Die rund 500.000 geschädigten Käufer in den USA haben dadurch „automatisch“, also ohne ein eigenes Gerichtsverfahren, den Anspruch gegen VW auf eine Entschädigung. Damit sollte sich VW in der Abgasaffäre größtenteils rehabilitiert haben – zumindest in den USA.

 

In Deutschland und Europa wurde den Geschädigten derweil kein vergleichbares Angebot gemacht. Verbraucherzentralen und Anwaltskanzleien kritisieren die Haltung des Autoherstellers scharf, dennoch weicht der Vorstand um Konzernchef Müller nicht von seiner Linie ab: Das Rechtssystem in Deutschland sehe keine Sammelklagen wie in den USA vor, eine flächendeckende Lösung könne und werde nicht erfolgen, so der Vorstandsvorsitzende. Die logische Konsequenz ist, dass der VW-Abgasskandal Medien und Gerichte noch weiter beschäftigen wird, in vielerlei Hinsicht.

 

VW-Vorstand im Fokus der Ermittlungsbehörden

Ein wegweisender Faktor im VW-Abgasskandal in Deutschland für die Entschädigung von Aktionären des Konzerns wird der Ausgang des Ermittlungsverfahrens gegen den VW-Vorstand sein. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat vor einigen Wochen aufgrund des Anfangsverdachtes der Marktmanipulation ein Verfahren gegen alle Vorstandsmitglieder aus 2015 eingeleitet. Untersucht wird, wann die Konzernspitze von den Manipulationen gewusst hat. Möglich ist, dass die Manager die eigenen Anleger vor drohenden Verlusten durch einen dramatischen Kurseinbruch hätten warnen müssen. Sollte das der Fall sein, haben zahlreiche Anleger ein kräftiges Argument gegen den Konzern in der Hand.

 

Denn nicht nur die Käufer manipulierter Fahrzeuge haben einen Schaden in der Abgasaffäre erlitten. Durch die Kurseinbrüche gingen hohe Verluste einher. Auf der Hauptversammlung gab der Vorstand entschuldigend bekannt, dass aufgrund des VW-Abgasskandals nur eine verschwindend geringe, beziehungsweise keine Dividende ausgezahlt werde. Der VW Konzern hat in der Abgasaffäre nicht nur seine Kunden, sondern auch die eigenen Aktionäre übergangen und getäuscht und dadurch Schäden angerichtet.

 

Ansprüche von Käufern und Aktionären im VW-Abgasskandal mit Werdermann | von Rüden durchsetzen!

Wie in den USA, haben auch deutsche Geschädigte Ansprüche gegen den VW-Konzern. Diese müssen allerdings individuell durchgesetzt werden. Sowohl die Käufer manipulierter und somit mangelhafter Fahrzeuge, als auch die Aktionäre, die Geld verloren haben, können Volkswagen auf Schadensersatz verklagen. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden bietet allen potentiell Geschädigten eine kostenlose Erstberatung an. Nach der Einschätzung unserer Anwälte haben Sie vollumfängliche Kenntnis über die Rechtslage und Ihre damit verbundenen Aussichten!

 

Der VW-Abgasskandal hat bei zahlreichen Verbrauchern Schäden verursacht, für die die Verantwortlichen einzustehen haben!

 

Weitere Informationen unter: https://vw-abgas-schaden.de

  

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