700 Entlassungen - Aus für das IT-Traditionsunternehmen CSC in Wiesbaden

700 Entlassungen - Aus für das IT-Traditionsunternehmen CSC in Wiesbaden
30.09.2016380 Mal gelesen
CSC ist ein bedeutsamer Arbeitgeber für die Region Wiesbaden und galt lange Jahre als zuverlässiger und sicherer Arbeitgeber. Der IT-Dienstleister will aber nun den Deutschland-Standort Wiesbaden schließen und damit bis zu 700 Arbeitsplätze streichen.

Weitere Stellen sollen ins Ausland verlagert werden, um hier von günstigeren Lohnkosten profitieren zu können. Die Mitarbeiter wurden von den CSC-Plänen völlig überrascht, selbst der Betriebsrat wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Ob in der Neuorganisation des Deutschlandgeschäftes Platz für die bisherigen Mitarbeiter an neuen Standorten geschaffen wird, ist völlig unklar, aber wohl nicht zu erwarten. Rechtsanwalt Christof Bernhardt, bei Cäsar-Preller in Wiesbaden für Arbeitsrecht zuständig, geht davon aus, dass die Personalrationalisierung wohl Vater der Umbaugedanken ist und sieht die CSC-Arbeitsplätze in Wiesbaden für verloren an. Bernhardt: „Immer wenn Arbeitgeber von der Schaffung neuer Kompetenzzentren reden, heißt das: Dort können weniger Leute die gleiche Arbeit schaffen!“

Arbeitsrechtlich ist solch eine Entlassungswelle nicht wirklich betriebsbedingt zu begründen. Daher rät der Fachanwalt für Sozialrecht, alle Rechtsmittel auszuschöpfen, um den Arbeitsplatzverlust abzufedern oder sich vielleicht sogar Optionen auf einen neuen Job im neuen System zu erarbeiten!“

Ob Arbeitsplätze wie angedeutet an eine Partnergesellschaft übertragen werden können, ist laut Bernhardt auch noch völlig offen: „Auch hier gilt es die arbeitsrechtliche Zulässigkeit von neuen Verträgen unter schlechteren Bedingungen zu prüfen!“

Die Zukunft eines grundsätzlichen CSC-Deutschlandsitzes ist völlig offen, letzten Endes ist das Wohl der Firma auch nicht an die Existenz einer solchen Zentrale geknüpft. Äußerlicher Anlass für die Schließung des Deutschlandsitzes in Wiesbaden war wohl die Kündigung der Räumlichkeiten durch den Vermieter zum 31. März 2017. Daraufhin hatte sich die Geschäftsleitung entschlossen, den Standort aufzugeben. Das in Wiesbaden groß gewordene IT-Unternehmen hat mit fast 40 Jahren Geschichte eine für IT-Unternehmen schon legendäre Tradition. Wirtschaftliche Schwierigkeiten werden an keiner Stelle als Hintergrund für die Umstrukturierungen genannt: Man wolle schlicht Freiraum für Erweiterungen schaffen.

CSC-Mitarbeiter, die sich im Verlauf der Kündigung juristisch begleiten lassen möchten, oder arbeitsrechtlich gegen Kündigungen vorgehen wollen, sollten sich zeitnah an einen kompetenten Rechtsanwalt wenden.

 

Mehr Informationen: www.caesar-preller.de

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Christof Bernhardt

Kanzlei Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de