Aktuelle Rechtslage Daimler Dieselskandal Motor OM 651

Anwalt aus Stuttgart, Daimler bzw. Mercedes Dieselskandal
21.12.2019138 Mal gelesen
Landgericht Stuttgart verurteilt weiter Daimler wegen Abgasmanipulation, Fachanwaltskanzlei bietet kostenfreie Erstberatung an

Das Landgericht Stuttgart hat in mehreren Entscheidungen bereits Daimler wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung, wegen Abgasmanipulation, zu Schadenersatz verurteilt.

Es geht vor allem um den Motor des Types OM 651.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser aus Stuttgart, der selbst mit seiner Kanzlei bundesweit über 50 Daimler- Besitzer außergerichtlich und gerichtlich vertritt, empfiehlt betroffenen Inhabern von manipulierten Mercedes-Benz Fahrzeugen die Schadensersatzansprüche auf komplette Rückabwicklung zeitnah prüfen zu lassen.

Insoweit bietet die Fachanwaltskanzlei Eser eine bundesweite kostenfreie Erstinformation an.

Nach dem aus Medien bekannten Stuttgarter Landrichter Reuschle, der gleichzeitig an der 3. und 22. Kammer Dienst tut, sollen sogar die gefahrenen Kilometer (Nutzungsersatz) nicht vom Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung abgezogen werden.

Er will jetzt 22 seiner Verfahren bündeln und dem EuGH vorlegen.

Das Landgericht Stuttgart, wo bereits an die 2000 Klagen eingereicht worden sind, hat nämlich in anderen Verfahren bereits Daimler zur Rückabwicklung und Schadensersatz bei manipulierten Dieselautos verurteilt. Hintergrund ist hierbei das verschiedene Kammern des Landgerichts Stuttgart eine unzulässige Abschalteinrichtung bei dem sog. Thermofenster sehen.

Urteile gegen Daimler auf Schadenersatz

Das Landgericht Stuttgart hat aktuell die Daimler AG am 26.09.2019 auf Schadensersatz aus Delikt (§ 826 BGB wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung) im Zuge des sogenannten Abgasskandals verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Daimler AG den Kläger bei Erwerb seines Fahrzeugs vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat. Das Urteil vom 26.09.2019 (Az. 23 O 112/19) ist noch nicht rechtskräftig.

Auch am 25.06.2019 hat das Landgericht Stuttgart, 23 O 127/18, die Daimler AG zu Schadensersatz bei einem Mercedes Benz GLK verurteilt. Außerdem sind weitere Urteile auf Schadensersatz in Bezug auf die Modelle C- und E-Klasse ergangen, unter anderem das Urteil des Landgerichts Stuttgart wegen  eines Mercedes E 220 CDI Schadensersatz, Az.: 29 O 181/19.

Der Bundesgerichtshof stellte in einem Beschluss jetzt klar, dass eine illegale Abschalteinrichtung am Motor ein Sachmangel darstellt und Käufer Anspruch auf einen mangelfreien Ersatz haben.

Eser Rechtsanwälte bieten für betroffene Daimler-Fahrer eine erste kostenfreie Beratung an.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eser ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht des Deutschen Anwaltvereins. Darüber hinaus lehrt er im Fachbereich Finanzdienstleistungen als Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (DHBW). In Berlin (Friedrichstraße) ist eine Zweigstelle der Anwaltskanzlei vorhanden.

Kostenfreie Deckungsanfrage bei den Rechtschutzversicherern

Die Kanzlei Eser verfügt seit fast 15 Jahren Erfahrung im Verbraucherrecht und im Umgang mit Rechtschutzversicherern. Für die betroffenen Dieselfahrer  werden auch die Deckungsanfragen bei den Rechtschutzversicherern gestellt. Zahlreiche Anleger konnten so bereits Deckungsschutz erhalten.