Canada Gold Trust: Anleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert

Canada Gold Trust: Anleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert
29.05.2015146 Mal gelesen
Die Anleger der Canada Gold Trust Fonds I bis IV kommen nicht zur Ruhe. Schon zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit werden sie aufgefordert, einen Teil ihrer Ausschüttungen zurückzuzahlen, um die Fonds zu sanieren.

Anfang April wurden die Anleger von der Fondsgeschäftsführung aufgefordert, 30 Prozent ihrer erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen. Diesem Aufruf sind aber offenbar nicht genug Anleger gefolgt. Daher wurden sie nun erneut zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert – diesmal sollen sie bis Ende Mai aber nur noch ca. zehn Prozent der erhaltenen Ausschüttungen zurückzahlen, um die angeschlagenen Fonds zu sanieren, berichte „Fonds professionell online“.

„Die Anleger sollten sich allerdings gut überlegen, ob sie dieser Aufforderung nachkommen. Ob damit tatsächlich eine Sanierung der Fonds gelingen kann, ist ungewiss“, sagt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Auch von der Ankündigung einen Fondsbeirat zu wählen, der dann regelmäßig über die Mittelverwendung informiert werden soll, sollten sich die Anleger nach Meinung des Fachanwalts nicht blenden lassen. „Nach wie vor ist nicht geklärt, wohin die Anlegergelder, die für den Goldabbau in Kanada vorgesehen waren, überhaupt geflossen sind. In den Goldminen scheint jedenfalls nicht viel angekommen zu sein. Darum sind die Fonds ja in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ob die durch die Rückzahlung eines Teil der Ausschüttungen nachhaltig behoben werden können, ist völlig unklar“, so Cäsar-Preller.

Deshalb empfiehlt er den Anlegern auch ihre Ansprüche auf Schadensersatz prüfen zu lassen. Denn die Anleger hätten im Beratungsgespräch auch umfassend über die Risiken der Kapitalanlage aufgeklärt werden müssen. Neben einer fehlerhaften Anlageberatung kann auch die Prospekthaftung ein weiterer Ansatzpunkt für Schadensersatzansprüche sein. Denn die Angaben in den Emissionsprospekten müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein. Schon irreführende Angaben können die Schadensersatzpflicht auslösen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

 

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 18 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de