WealthCap Life USA 3: Was können Anleger unternehmen, wenn sie an ihrer Kapitalanlage zweifeln?

WealthCap Life USA 3: Was können Anleger unternehmen, wenn sie an ihrer Kapitalanlage zweifeln?
16.03.2015567 Mal gelesen
Investitionen in Lebensversicherungen verheißen Sicherheit. Dennoch sind geschlossene Beteiligungen wie der Fonds WealthCap Life USA 3 wegen grundlegender Risiken keine nominalsicheren Kapitalanlagen. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht informiert.

Mit dem Begriff Lebensversicherungen verbinden die meisten Anleger eine sichere und verlässliche Investition. Dennoch gilt nicht uneingeschränkt für jede Kapitalanlage, die in Lebensversicherungen investiert. Die Anleger des Fonds WealthCap Life USA 3 mussten dies bereits erfahren: Da die von US-Risikolebensversicherungen – erfreulicherweise - nicht wie ursprünglich prognostiziert fällig wurde, muss die geschlossene Beteiligung ungeplante Mehrausgaben für Prämienzahlungen und Zins- und Tilgungskosten zu tragen. Diese Entwicklung zeigte deutlich, dass ein geschlossener Fonds ein unternehmerische Beteiligung ist und nicht „nur“ eine Kapitalanlage.

 

Geschlossene Fonds bergen grundlegende Eigenschaften und Risiken, die Anleger vor ihrem Beitritt gekannt haben sollten

 

Konkret handelt es sich bei der WealthCap US Life USA Dritte GmbH & Co. KG – so lautet der vollständige Name des Fonds - um eine Kommanditgesellschaft. Daher bestehen grundlegende Risiken, wie etwa das Ausbleiben von Ausschüttungen oder Verlustmöglichkeiten hinsichtlich des investierten Kapitals. Daher mussten Anleger des Fonds WealthCap Life USA 3 bei der Zeichnung bereit gewesen sein, solche Risiken einzu gehen – eine sichere Kapitalanlage ist ein geschlossene Beteiligung nicht. Dies sollte sich auch in den Empfehlung der Bankberater widergespiegelt haben, wenn sie Kunden den Lebensversicherungsfonds vorstellten.

 

Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung beginnt damit, dass sich die vorgeschlagene Kapitalanlage an den Wünschen und Vorgaben des Anlegers orientieren musste. Wenn eine passende Kapitalanlage Neben der Aufklärung über dieses grundlegende Risiko mussten die Bankberater auch weitere Aufklärungspflichten (z. B. über Provisionen) beachten. Auch sollte Anlegern bewusst gewesen sein, dass US-amerikanische Risikolebensversicherungen anders funktionieren als deutsche Kapitallebensversicherungen. Dass nicht jedes Beratungsgespräch, das zu einer Zeichnung des Fonds WealthCap Life USA 3 führte, diesen hohen Anforderungen gerecht wurde, haben die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen bei der Beratung von Anlegern dieses Fonds erfahren.

 

Wies die Anlageberatung vor dem Beitritt zur WealthCap US Life Dritte GmbH & Co. KG Defizite auf, dann stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Denn es kommt bei der Anlageberatung darauf an, dass einen Anleger ein zu seinen Wünschen passende Kapitalanlagen so vorgestellt wurde, dass dieser ein umfassendes Bild von Vorzügen und Risiken erhält. Wenn Anleger Zweifel hegen, ob – etwa weil ihnen der Fonds als „sichere“ Kapitalanlage vorgestellt wurde – dann sollten sie ihre Anlageberatung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen. Dann kann ausgelotet werden, ob und welche konkreten rechtlichen Optionen den Anleger des Fonds WealthCap Life USA 3 offen stehen. Von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen werden Anleger des WealthCap Life USA 3 und von Schwesterfonds vertreten.

 

Weitere Informationen zu den WealthCap-Lebensversicherungsfonds befinden sich auf der Homepage der Kanzlei.

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

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