New Capital Invest: Drei NCI-Fonds offenbar insolvent

New Capital Invest: Drei NCI-Fonds offenbar insolvent
15.10.2014549 Mal gelesen
Für die Fonds NCI USA 11, NCI USA 16 und NCI USA 19 von New Capital Invest (NCI) wurde offenbar Insolvenzantrag gestellt. Anleger müssen mit finanziellen Verlusten rechnen.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Malte Hartwieg, u.a. Chef der Emissionshäuser Selfmade Capital und New Capital Invest (NCI), hatte diverse Insolvenzanträge angekündigt. Und offenbar in die Tat umgesetzt. Nachdem bekannt wurde , dass für die Muttergesellschaft Selfmade Capital Holding Antrag auf Insolvenz gestellt wurde, folgten nun offenbar auch Insolvenzanträge für die New Capital Invest (NCI) Fonds NCI USA 11, NCI USA 16 und NCI USA 19. Das berichtet das Handelsblatt. Ob damit das Ende der Fahnenstange erreicht ist oder noch weitere Insolvenzanträge folgen, ist ungewiss. Anleger müssen jedoch mit massiven finanziellen Verlusten rechnen.

Diese Verluste bahnen sich schon seit längerer Zeit an. Denn seit Monaten warten die Anleger verschiedener Selfmade Capital Emirates-Fonds und NCI-Fonds auf ihre Ausschüttungen. Ihr Geld soll verschwunden sein und die Suche blieb bisher erfolglos. Das beauftrage Detektivbüro ist inzwischen nicht mehr tätig. Mit den Insolvenzanträgen kehrt für die betroffenen Anleger immer mehr Gewissheit ein: Ihr Geld ist wahrscheinlich weg.

Allerdings muss nicht alles verloren sein. In dieser schwierigen Situation können sich die betroffenen Anleger an einen im Bank- und Kapitalmarkrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann ihre Interessen sowohl im Insolvenzverfahren vertreten als auch prüfen, ob Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden können. Dabei gilt es besonders die Angaben in den Verkaufsprospekten unter die Lupe zu nehmen. Waren die Angaben unvollständig, falsch oder auch nur irreführend können Schadensersatzansprüche aus Prospekthaftung geltend gemacht werden.

Ebenso gilt es zu überprüfen, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß verlaufen ist. Vermittelt wurden die Fondsanteile u.a. durch die Vertriebsplattform dima24, deren Besitzer bis vor einigen Wochen Malte Hartwieg war. Über diese personelle Verflechtung zwischen dima24 und den Emissionshäusern Selfmade Capital und New Capital Invest hätten die Anleger ebenso aufgeklärt werden müssen wie über die Risiken im Zusammenhang mit ihrer Investition.

Sollte sich der Verdacht auf Kapitalanalgebetrug bestätigen, kommen noch weitere rechtliche Möglichkeiten in Betracht.

http://www.grprainer.com/NCI-New-Capital-Invest.html

http://www.grprainer.com/Selfmade-Capital.html