König & Cie. Produktentankerfonds II: Insolvenzanträge für MT King Edward und MT King Eric gestellt

König & Cie. Produktentankerfonds II: Insolvenzanträge für MT King Edward und MT King Eric gestellt
24.09.2014233 Mal gelesen
Hiobsbotschaft für die Anleger des König & Cie. Produktentankerfonds II: Für die Gesellschaften der Produktentanker MT King Edward und MT King Eric sind beim Amtsgericht Neumünster Insolvenzanträge gestellt worden. Anleger müssen nun den Totalverlust ihres investierten Geldes befürchten.

Das Emissionshaus König & Cie. hat den Produktentankerfonds II im Jahr 2007 aufgelegt. Investiert wurde in die beiden Tanker MT King Edward und MT King Eric. Für beide Schiffsgesellschaften wurden nach Angaben des „fondstelegramm“ Anträge auf Insolvenz gestellt.

Die Anleger, die sich an dem König & Cie. Produktentankerfonds II beteiligt haben, haben schon seit geraumer Zeit kaum Freude an ihrer Kapitalanlage. Die Ausschüttungen blieben hinter den Erwartungen zurück oder aus bzw. wurden zur Sanierung des Fonds in die Tanker reinvestiert. „Gelungen ist die Sanierung im Endeffekt nicht. Im Gegenteil: Den Anlegern drohen nun hohe finanzielle Verluste“, sagt Rechtanwalt Thomas Diler, Experte für geschlossene Fondsbeteiligungen bei der Bremer Anlegerschutzkanzlei Sommerberg LLP.

Die betroffenen Anleger müssen allerdings nicht auf dem Schaden sitzen bleiben, sondern können auch Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen. Rechtsanwalt Diler: „Häufig wurden Schiffsfonds-Anleger falsch beraten. Sie wurden nicht auf die bestehenden Risiken wie z.B. schwankende Charterraten oder lange Laufzeiten hingewiesen. Obwohl sogar ein Totalverlust-Risiko besteht, wurden Schiffsfonds erfahrungsgemäß auch an ausdrücklich sicherheitsorientierte Anleger vermittelt. Lässt sich die Falschberatung nachweisen, kann Schadensersatz durchgesetzt werden.“

Das gilt auch, wenn die Banken nicht über ihre Vermittlungsprovisionen aufgeklärt haben. Denn nach der Rechtsprechung des BGH müssen diese Kick-Backs offen gelegt werden, damit der Anleger das Provisionsinteresse kennt, bevor er sich zur Zeichnung der Anteile entscheidet.

Mehr Informationen: http://www.sommerberg-llp.de/rechtsfaelle/schiffsfonds-aktuell/

 

Die Bremer Anlegerkanzlei Sommerberg LLP vertritt Kapitalanleger deutschlandweit in Schadensersatzverfahren. Ihr Ansprechpartner für Schiffsfonds:

 

Rechtsanwalt Thomas Diler,

Telefon: 0421 3016790, [email protected]