Ethisch-ökologische Investments: Anleger müssen aufpassen

Ethisch-ökologische Investments: Anleger müssen aufpassen
28.08.2014223 Mal gelesen
Die Verbraucherzentrale Bremen hat ethisch-ökologische Investmentfonds unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass es einen Großteil der Anbieter nicht wirklich interessiert, ob in umstrittene Geschäftsfelder investiert wird oder nicht. Ernüchterndes Endergebnis: Nur ein Finanzprodukt meidet umstrittene Geschäftsfelder konsequent.

Die VZ Bremen hat im Rahmen einer Untersuchung  zur "Klimafreundlichen Geldanlage" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest 46 ethisch-ökologische Investmentfonds begutachtet und die Ergebnisse jetzt veröffentlicht. Die Ergebnisse sind ernüchternd, stellt Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller aus Wiesbaden fest. Als Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht ist er oft befasst mit "Grünen Anlagen" und dabei kommt ihm nicht zum ersten Mal der Verdacht, dass unter dem "Grünen Mäntelchen" hauptsächlich ökologisch beeinflusste Anleger angelockt werden sollen, ohne wirklich deren speziellen Ansprüche zu bedienen.  

Die Untersuchung hat sich auf umstrittene Geschäftsfelder fokussiert und ermittelt, ob die untersuchten "Grün-Anlagen" sich mit Investments befassen, die mit Rüstungsgeschäften, Kinderarbeit oder klimaschädlichen Prozessen in Berührung kommen. Und dabei muss man nicht mal lange recherchieren: 39 von 44 untersuchten Investmentfonds schließen nicht die klimaschädliche Kohle- und Ölindustrie aus. Acht angeblich nachhaltig agierende  Investmentfonds wollen nicht garantieren, dass kein Geld mit Investitionen in Kriegsgerät wie Panzer oder Waffen verdient werden soll. Fünf getestete Fonds lehnen Kinderarbeit nicht explizit ab. Nur ein einziges Kapitalmarktprodukt schließt umstrittene Geschäftsfelder konsequent aus.

"Eine interessante Lektüre für ökologisch motivierte Geldanleger“, findet Cäsar-Preller und empfiehlt den Besuch der VZ Bremen im Internet unter https://www.verbraucherzentrale-bremen.de/ethische-fonds

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit Anleger, die Probleme mit ihrem ökologischen oder grünen Investment haben.

 

Mehr Informationen: http://www.anlegerschutz-news.de/

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

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