BGH stärkt Rechte der Anleger bei offenen Immobilienfonds

BGH stärkt Rechte der Anleger bei offenen Immobilienfonds
01.07.2014197 Mal gelesen
01.07.2014: In einem Grundsatzurteil hat der BGH im April die Rechte der Anleger in offenen Immobilienfonds gestärkt.

In einem Grundsatzurteil hat der BGH im April die Rechte der Anleger von offenen Immobilienfonds gestärkt. Die Commerzbank wurde nach einer Meldung des Handelsblattes vom 30.04.2014 verurteilt, Schadensersatz zu bezahlen, weil sie beim Kauf des Fonds nicht darüber aufgeklärt hatte, daß sich der Anleger nicht jederzeit auf die Möglichkeit der Rücknahme der Anteile verlassen kann.

 

Der BGH stellte fest, daß Anleger zwar laut Gesetz Fondsanteile grundsätzlich jederzeit zum festgelegten Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurückgeben können. Dieser Grundsatz werde aber durch die Aussetzung durchbrochen. Darüber müsse ein Kunde vor seiner Anlageentscheidung informiert werden.

 

Das Urteil ist zu begrüßen, weil sich auch bei offenen Immobilienfonds die Anleger auf die Angaben der Berater verlassen, sei es eine Bank oder ein freier Berater, und in solchen Fällen falsch informiert wurden.

 

Sollten Sie einen offenen Immobilienfonds gezeichnet haben und nicht über etwaige Risiken aufgeklärt worden sein, bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche gegen Ihre Berater – wenden Sie sich gerne zur Überprüfung an uns!