Quantum Leben: Anleger bangen um ihr Geld

Quantum Leben: Anleger bangen um ihr Geld
19.03.2014237 Mal gelesen
Die Anleger hatten auf Sicherheit gesetzt und auf "guten Rat" in eine fondsgebundene Lebensversicherung der Quantum Leben AG aus Liechtenstein investiert. Nun sollen nach Medienberichten Anlegergelder verschwunden sein.

Ein Berater der betroffenen Fondsgesellschaft mit Sitz auf den Cayman Inseln soll auf eigene Initiative in eine kanadische Firma investiert haben, die leider pleiteging.

Dumm gelaufen? "Eher ein typischer Fall für Schadensersatzforderungen wegen falscher Beratung", so der Wiesbadener Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Joachim Cäsar-Preller.  "Die Anlage war garantiert nicht passend aufgehoben bei Anlegern, die auf Sicherheit investieren wollten!" Dass sich daraus ein Schadensersatzanspruch ableiten lässt, ist für Cäsar-Preller eine klare Sache: "Da gibt es genügend höchstinstanzliche Urteile!" Nach Angaben des Handelsblatts soll es Garantien für die Anleger gegeben haben. Quantum Leben dementiert dies zwar. Aber: "Sollte mit solchen Sicherheiten, denen offenbar jede Basis fehlte, in Vermittlungsgesprächen geworben worden sein, ist das eindeutig eine krasse Falschberatung“, so Cäsar-Preller.

Der Quantum-Fonds Argyle Fons Class  S  bot seinen Anlegern einen so genannten Lebensversicherungsmantel, bei dem eine Geldanlage in eine Lebensversicherung verpackt wurde. Zahlreiche Anleger steckten hohe Summen in diesen Fonds, dessen Verwaltung das Geld offenbar in besagte kanadische Pleitefirma investierte.  Cäsar-Preller: "Das Ganze ist in allen Details eine unglaubliche Räuberpistole. Hier wurde nicht vorsorglich mit Anlegergeld umgegangen.“

Nun erhielten die Anleger Post von Quantum Leben mit der Einladung, bei 35-prozentigem Kapitalverzicht in einen Rettungsfonds umsteigen zu können.  Diese ist erst in drei Jahren kündbar. Anleger sollten genau überlegen, ob sie auf dieses Angebot eingehen, empfiehlt Cäsar Preller und Schadensersatzansprüche überprüfen. An ein positives Ende der neuen Fondsgeschäfte glaubt der Wiesbadener Experte nicht.

 

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]

www.caesar-preller.de