SHB Renditefonds 6: SHB Interessengemeinschaft wächst nach wie vor

SHB Renditefonds 6: SHB Interessengemeinschaft wächst nach wie vor
19.03.2013357 Mal gelesen
Die turbulenten vergangenen Wochen ließen bei nicht wenigen Anlegern des SHB Renditefonds 6 Zweifel aufkommen, ob sie sich wirklich an der „richtigen“ Kapitalanlage beteiligen. Dies zeigt auch der nach wie vor rege Zuspruch zur SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen.

Den Anlegern des SHB Renditefonds 6 war in den vergangenen Wochen viel Aufregung geboten – vielleicht sogar mehr Aufregung als dem ein oder anderen Anleger lieb war. Dass die Ereignisse der vergangenen Wochen bei den Anlegern Unsicherheiten und Sorgen auslösten, ist dann verständlich, wenn man bedenkt, dass nicht wenige Anleger des SHB Renditefonds 6 davon ausgingen, dass es sich um eine „sichere“ Anlage handelt. Dieses Bild vermitteln die Akten der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen sowie Gespräche mit Anlegern des SHB Renditefonds 6.

 

Doch die Aussage, dass der SHB Renditefonds 6 „sicher“ sei, ist nicht die einzige Anpreisung, die Berater in Bezug auf diesen Fonds aussprachen. Teilweise wurde der Immobilienfonds sogar für die Altersvorsorge empfohlen. Erinnerten sich Anleger in den vergangenen Wochen an die einstigen Anpreisungen zurück, kamen bei Anlegern Zweifel auf, ob die Beteiligung an dem Immobilienfonds die richtige Wahl war bzw. welche Rechte sie jetzt geltend machen können. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch im regen Zuspruch der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wider, die auch Mitte März 2013 weiter anwächst.

 

Welcher rechlichen Ansatzpunkte gibt es für Anleger des SHB Renditefonds 6?

 

Ein immer an die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen herangetragene Frage ist, ob es möglich sei, dass die Anleger sich von ihrer Beteiligung am SHB Renditefonds 6 trennen können oder ob sie Schadensersatz fordern können. Ein praktisch wichtiger Ansatzpunkt für solche Ansprüche ist die Anlageberatung. Wenn Anlegern des SHB Renditefonds 6 eine für sie „unpassende“ Kapitalanlage empfohlen wurde, stehen Schadensersatzansprüche bzw. die Option, dass Anleger sich gegen Schadensersatz von ihrer Fondsbeteiligung trennen können, im Raum.

 

An welchen Voraussetzungen bemisst sich die Frage, ob eine Anlageberatung ordnungsgemäß war oder ob sie fehlerhaft war? Bereits vor Jahren stellte die höchstrichterliche Rechtsprechung, welche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung zu stellen sind. Grob umrissen muss eine anleger- und anlagegerechte Beratung folgendes leisten: Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt werden. Anhand dieser Vorgaben haben die Berater eine zu diesen Wünschen passende Kapitalanlage zu empfehlen (anlegergerechte Beratung). Hierbei mussten die Berater beachten, dass eine unternehmerische Beteiligung – nichts anders ist der SHB Renditefonds 6 – sich nicht mit dem Konzept einer sicheren Altersvorsorge verträgt.  In einem zweiten Schritt ist einem Anleger ein umfassendes und realistisches Bild von den Vor- und Nachteilen der empfohlenen Kapitalanlage zu zeichnen (anlagegerechte Beratung).

 

Gerade geschlossenen Fonds wohnen verschiedene Risiken inne. Hierzu zählen zum einen Verlustrisiken, die sich aus der unternehmerischen Natur des Fonds ergeben. Aber auch aus der rechtlichen Struktur des Fonds SHB Renditefonds 6 ergeben sich verschiedene beachtenswerte Risiken. Hinzu treten weitere Pflichten der Berater, wie z. B. die zutreffende Aufklärung über Provisionen oder die rechtzeitige Übergabe des Prospekts. Passierten bei dem individuellen Anlageberatungsgespräch Fehler, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Es geht hierbei gerade nicht darum, dass nachgewiesen werden muss, dass die Berater wussten, was bei der S&K Gruppe geschah.

 

Auch ImmoRente-Raten lösen Anlegerfragen aus

 

Ein weiterer Aspekt, der vor allem Anleger interessiert, die die Beteiligungsvariante ImmoRente wählten,  ist die Frage, ob sie ihre Ratenzahlungen weiterhin erbringen müssen. Hierbei sollten Anleger beachten, dass es keine gute Idee ist, wenn sie die Zahlungen einfach einstellen. Bei dem Ratenzahlungsmodell für eine Beteiligung am SHB Renditefonds Nr. 6 ist geregelt, dass die Anleger sich vertraglich verpflichten, die Raten zu bezahlen. Wenn sie die Zahlung „eigenmächtig“ einstellen, verletzen die Anleger ihre vertraglichen Pflichten, was negative Konsequenzen nach sich ziehen kann. Insofern sollten die Anleger vor einem solchen Schritt Rechtsrat einholen.

  

Dies sind nur einige der verschiedenen (rechtlichen) Aspekte des Fall SHB Renditefonds 6. Anleger des Immobilienfonds, die sich rechtlich beraten lassen möchten, sollten sich an eine Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Auch können sich Anleger nach wie vor der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite SHB-Fonds

Internetseite der SHB-Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.shb-interessengemeinschaft.de