Schiffsfonds-Krise: Navalis Invest/Weser Kapital Schiffsfonds MS Magnos und MS Manarias melden Insolvenz an

10.10.2012285 Mal gelesen
Die Krise unter den geschlossenen Schiffsfonds Beteiligungen will auch zu Beginn des letzen Jahresquartals nicht abreißen. In nunmehr regelmäßiger Wiederholung häufen sich die Meldungen über Insolvenz angemeldete Schiffsfondsgesellschaften. Aktuell betroffen: Die seitens des Schiffsfonds Initiators Navalis Invest (jetzt Weser Kapital) aufgelegten Schiffsfonds MS „Magnos“ GmbH & Co. KG sowie MS „Manarias“ GmbH & Co. KG. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet, wurde am 04.10.2012 über das Vermögen der Fondsgesellschaften MS „Magnos“ (Az.: 73 IN 86/12) und MS „Manarias“ (Az.: 73 IN 87/12) die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet.

Navalis Invest/Weser Kapital Schiffsfondsanlegern droht Totalverlust

Wie das Fondstelegramm weiter berichtet hatte Navalis Invest (jetzt Weser Kapital) den als Private Placement initiierten Schiffsfonds MS „Magnos“ sowie den Schiffsfonds MS „Manarias“ 2005 am Markt platziert. Nach Bekanntwerden der Insolvenzanmeldungen der beiden Navalis Invest/ Weser Kapital Fondsgesellschaften droht den ihr Geld in die beiden 977 TEU Containerfrachter MS „Magnos“ und MS „Manarias“ investierten Schiffsfonds Anlegern der Totalverlust ihrer Einlage.

Navalis Invest/Weser Kapital Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene Navalis Invest/Weser Kapital Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Navalis Invest/Weser Kapital - Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 


Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen


Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen  Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.


 
 
Was können betroffene Navalis Invest/ Weser Kapital Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?


Geschädigte Anleger problematischer Navalis Invest/ Weser Kapital Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.