HCI Schiffsfonds: Krisen und Insolvenzen – Fachanwalt kann betroffenen Anleger helfen

HCI Schiffsfonds: Krisen und Insolvenzen – Fachanwalt kann betroffenen Anleger helfen
18.06.2012225 Mal gelesen
Die Krise der Schifffahrt hält auch im Jahr 2012 weiter an. Auch Schiffsfonds des Emissionshauses HCI sind in den Sog der Krise geraten. Hilfe für betroffene Anleger

Das Hamburger Emissionshaus HCI Capital AG gehört zu den führenden Anbietern von Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen. Daher gibt es logischerweise auch viele Schiffsfonds von HCI, die von der aktuellen Schifffahrtskrise heimgesucht werden. Hintergrund der Probleme auf dem Schiffstransportmarkt ist, dass steigende Schiffstransportkapazitäten auf eine stagnierende Nachfrage treffen. Dies führt zu einem Einbruch der Transportpreise, was wiederum zu finanziellen Engpässen bei vielen Schiffsfonds führt. Die Anleger betroffener HCI-Schiffsfonds wurden 2012 bereits mit Forderungen nach frischem Kapital, Insolvenzen, Sanierungsplänen und ausfallenden Ausschüttungen konfrontiert.

 

Für die Anleger des HCI Schiffsportfolio X begann das Jahr 2012 mit einem Fehlstart: Sie mussten sich mit der drohenden Insolvenz zweier Fondsschiffe auseinandersetzen. Ähnlich erging es den Anlegern der beiden Schiffsfonds HCI Magellan Star und HCI Magellan Meteor. Im März 2012 mussten sie von der Insolvenz des jeweiligen Schiffs erfahren. Doch auch insgesamt betrachtet war das bisherige Jahr 2012 für HCI Schiffsfonds durch viele Hiobsbotschaften überschattet. Denn zu den beiden Insolvenzen gesellten sich weitere 6 Insolvenzanmeldungen von Schiffen. Bei dem HCI Schiffsfonds Shipping Select 28 mussten die beiden Produkten- und Chemikalientanker Hellespont Crusader und Hellespont Commander Insolvenz anmelden.

 

Die meisten Schreckensnachrichten mussten die Anleger des HCI Schiffsfonds Shipping Select 26 verkraften. Von den insgesamt acht Tankern des Fonds ging die Hälfte der Schiffe pleite. Die Hellespont Centurion, die Hellespont Challenger, die Hellespont Charger und die Hellespont Chieftain mussten Insolvenz anmelden. Doch nur kurze Zeit später wurde bekannt, dass auch auf die übrigen Schiffe des HCI Shipping Select 26 schwierigen Zeiten entgegensteuern. Die Schiffe Hellespont Daring, Hellespont Dawn, Hellespont Defiance und Hellespont Drive fahren mit Charterverträgen der japanischen Reederei Sanko Steamships, welche wegen akuter Geldprobleme die Charterraten kürzte.

 

Doch auch im weiteren Verlauf des Jahres reißen die schlechten Nachrichten über verschiedene HCI Schiffsfonds nicht ab. So mussten Anleger der beiden Fonds HCI Schiffsfonds III und HCI Schiffsfonds IV kürzlich erfahren, dass sie wegen der prekären Einnahmensituation der Fondsschiffe auf Ausschüttungen verzichten müssen. Und es deutet viel darauf hin, dass das noch nicht die letzten schlechten Nachrichten für Anleger gewesen sein könnten. Experten gehen davon aus, dass die Schifffahrtskrise das gesamte Jahr 2012 anhalten werden wird. Das Fahrwasser für (angeschlagene) Schiffsfonds wird schwierig bleiben.

 

Krise wird laut Experten nicht abflauen

 

Anleger, deren HCI Schiffsbeteiligung von der Krise heimgesucht wurde, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Ein Fachanwalt kann prüfen, was Anleger unternehmen können. Beispielsweise kann geprüft werden, ob Anleger Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, sodass Anleger über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung nicht ausreichend aufgeklärt wurden. Dass einem Schiffsfonds Risiken wie das Totalverlustrisiko oder auch Nachschusspflichten innewohnen, musste so mancher Anleger bereits erfahren. Anleger, die unzufrieden sind mit ihrem Schiffsfonds aus dem Hause HCI, sollten daher nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

 

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Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

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