König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck – Droht die Insolvenz? Fachanwalt hilft Anlegern

27.03.2012340 Mal gelesen
Schwierigkeiten beim Schiffsfonds Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck. Hilfe vom Fachanwalt

Es scheint, als ob die Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck vom Regen in die Traufe kämen. Die Anleger mussten den Schiffsfonds bereits 2010 im Rahmen einer Sanierung finanziell unterstützen und jetzt könnte es noch schlimmer kommen. Den Anlegern wurde die Insolvenz des Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck in Aussicht gestellt. Es könnte sogar zu einem Verkauf des Schiffs kommen.

Sollte es dazu kommen, wäre dies ein weiteres Kapitel in der für die Anleger desaströsen Geschichte des im Jahr 2004 aufgelegten Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck. Rund 7,7 Mio. Euro wurden von 235 Anleger in den Schiffsfonds eingebracht. Dem Fonds gehört das kleine Containerschiff MS Stadt Lübeck, das im Jahr 2001 gebaut wurde. Rund 5 Jahre nach dem Start des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck traten größere finanzielle Probleme auf.

Bereits 2009 Sanierung durch Anleger

Nachdem 2009 die Charterrate der MS Stadt Lübeck auf 4.000 US-Dollar pro Tag gefallen war, führte dies zu finanziellen Engpässen. Die anschließend bis einschließlich April 2011erwirtschaftete Charterrate betrug 7.250 US-Dollar pro Tag. Der Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck mussten damals saniert werden. Die Anleger halfen mit rund 1,2 Mio. Euro aus. Weiterhin wurden, um die Finanzen des Fonds stabilisieren zu können, mit den Banken Tilgungsstundungen vereinbart.

Diese Tilgungsstundungen führten dazu, dass die Ausschüttungen für das Jahr 2010 entfielen. Und die Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck müssen auch weiterhin auf Auszahlungen verzichten. Im Leistungsbericht 2010 wird dazu folgendes ausgeführt: „Die im Rahmen des Betriebsfortführungskonzepts mit der finanzierenden Bank vereinbarte Tilgungsstundungen erlauben gleichfalls, bis zur Aufholung der gestundeten Beträge, keine Auszahlungen.“

Darüberhinaus entsprachen die Ausschüttungen des König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck insgesamt nicht den Prognosen. Laut Prospekt sollten 2010 bereits 54 % des investierten Kapitals an die Anleger zurückgezahlt sein, tatsächlich wurden erst 27,5 % des Kommanditkapitals rückausgeschüttet. Sollte es jedoch zu der drohenden Insolvenz kommen, sind die nicht erwartungsgemäßen Ausschüttungen das geringste Problem der Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck.

Kommt es zur Insolvenz?

Eine grundlegende Besserung der wirtschaftlichen und finanziellen Lage des König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck scheint die nach wie vor anhaltende Schifffahrtskrise nicht zu ermöglich zu haben. Die Anleger des Schiffsfonds sollen in einem Schreiben vom 20.02.2012 darüber in Kenntnis gesetzt worden sein, dass die Insolvenz bevorstehen könnte. Auch ein Verkauf des Schiffs MS Stadt Lübeck wird nicht ausgeschlossen. Es sollen sogar die bisher gezahlten Ausschüttungen zurückgefordert werden.

Hilfe für Anleger

Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck, die den weiteren Gang der Dinge nicht tatenlos abwarten wollen, sollten überlegen, ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds rechtlich überprüfen zu lassen. Bei der Beratung von Anlegern, die in Schiffsfonds investierten, zeigt sich immer wieder, dass die Anlageberatung weder anlegergerecht noch anlagegerecht war. So versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger auf Vermittlungsprovisionen, die bei Schiffsfonds oft und üppig flossen, hinzuweisen.

Sollten Banken oder Anlageberater ihre Aufklärungs- und Hinweispflichten verletzt haben, stehen die Chancen der Anleger gut, ihre Kapitalanlage rückabzuwickeln und Schadensersatz zu fordern. Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck sollten angesichts der möglichen Insolvenz des Fonds nicht allzu lange zögern, sich an einen Fachanwalt für Kapitanlagenrecht zu wenden.

Weitere Informationen unter:

Schiffsfonds Infoportal

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