Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 – Hilfe für Anleger

Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 – Hilfe für Anleger
25.03.2012822 Mal gelesen
Fachanwalt setzt Ansprüche durch.

Die Investition in den Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 war für die Anleger bislang nicht besonders rentabel. In den vergangenen Jahren mussten sie mit ausgefallenen oder reduzierten Ausschüttungen vorlieb nehmen. Dass die Anleger des Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 mit diesem Problem nicht alleine dastehen, sondern dass davon viele Anleger, die in US-Lebensversicherungsfonds investierten, betroffen sind, dürfte dennoch kein Trost sein.

 

Der Lebensversicherungsfonds Bayernfonds BestLife 1 wurde von der Münchner Real I. S. AG in den Jahren 2005 und 2006 auf dem Markt platziert. Rund 179 Mio. US-Dollar (ca. 125 Mio. Euro) wurden von den Anlegern in den Fonds investiert. Dieser erwarb mit dem Geld 176 „gebrauchte“ Policen von US-Lebensversicherungen und bezahlte in der Folgezeit die Versicherungsbeiträge der Versicherten. Im Gegenzug kann der Fonds beim Tod eines Versicherten die Versicherungssumme kassieren.

 

Magere Ausschüttungen enttäuschen Anleger

 

In der Folgezeit zeigte sich, dass die hohen Erwartungen, die die Anleger des Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 hatten, nicht so erfüllt werden wie versprochen. Die Ausschüttungen liegen deutlich unter den Prognosen, welche für 2010 vorsahen, dass die Anleger des Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 bereits 60,25 % ihre investierten Kapitals zurückerhalten haben sollten. Tatsächlich wurden bisher lediglich 5,75 % in Form von Ausschüttungen an die Anleger zurückgezahlt. Im Jahr 2010 betrug die Ausschüttung magere 1,21 %.

 

Für diesen Rückstand sind verschiedene Umstände verantwortlich. Zum einen wurde die Lebenserwartung der Versicherten zu gering eingeschätzt. Neue Prognosen mussten die durchschnittliche Lebenserwartung um 2 Jahre nach oben korrigieren. Der Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 muss deshalb länger Versicherungsbeiträge bezahlen. Zum anderen erhöhten die US-Versicherer die Beiträge, was weitere Mehrausgaben für den Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 bedeutet. Es bleibt daher abzuwarten, wie künftige Ausschüttungen ausfallen werden.

 

Hilfe für Anleger

 

Anleger des Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1, die aufgrund der dürftigen Ausschüttungen mit der Entwicklung ihrer Kapitalanlage unzufrieden sind, können handeln. Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung können Möglichkeiten des verlustfreien Ausstiegs ausgelotet werden. Ein Ansatzpunkt einer Überprüfung ist die Anlageberatung durch die Banken. Es zeigt sich immer wieder, dass die Anlageberatung durch Banken oft gravierende Mängel aufwies.

 

Beispielsweise wurde in vielen Fällen versäumt, die Anleger über den Risiken, die mit einer Beteiligung an einem Lebensversicherungsfonds verbunden sind, aufzuklären. Dabei sind Lebensversicherungsfonds wie der Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 keinesfalls sichere Geldanlagen. Ein Lebensversicherungsfonds hat unternehmerischen Charakter, d. h. es wohnt ihm wie jedem Unternehmen das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals inne, was dem Konzept einer sicheren Geldanlage widerspricht.

 

Wurden Anleger des Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 nicht auf dieses Risiko hingewiesen oder haben die Banken ähnliche Aufklärungs- und Hinweispflichten verletzt, liegt eine Falschberatung vor. In einem solchen Fall stehen die Chancen der Anleger des Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 gut, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Anleger des Real I. S. Bayernfonds BestLife 1, die das Gefühl haben, dass sie falsch beraten wurden, sollten daher nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds überprüfen zu lassen.

Weitere Informationen unter:

Bayernfonds Infoportal

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