Abmahnung durch Waldorf Frommer – „Wild Card“

Abmahnung durch Waldorf Frommer – „Wild Card“
30.04.2015181 Mal gelesen
Die Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer mahnt momentan Anschlussinhaber wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen an dem Film „Wild Card“ ab.

Der 2015 erschienene Actionfilm soll innerhalb eines Filesharing-Netzwerks anderen Nutzern zum Download angeboten und so öffentlich zugänglich gemacht worden sein. Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte jedoch ohne die erforderliche Einwilligung des Rechteinhabers. Aufgrund dieser Rechtsverletzung werden von der Münchner Kanzlei Waldorf Frommer (http://www.wvr-law.de/filesharing-abmahnung-waldorf-frommer) Unterlassungs-, sowie Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche geltend gemacht. In Ihrem Abmahnschreiben fordern Sie den Adressaten zu einer Zahlung von einem Pauschalbetrag in Höhe von 815,00 Euro auf. Zudem soll der Betroffene eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnen, in welcher er sich verpflichtet, künftig keine entsprechenden Rechtsverletzungen mehr zu begehen.

Wie reagiere ich auf die Abmahnung am besten?

Sie sollten keine voreiligen Handlungen vornehmen. Durch eine übereilte Zahlung des geforderten Betrages oder die Abgabe der beigefügten Unterlassungserklärung, welche unter Umständen auch die Anerkennung der Forderungen der Gegenseite beinhaltet, vernichten Sie die Verhandlungsbasis Ihres Verteidigers und könnten somit Ihre gegebenenfalls gute Ausgangsposition unnötig verschlechtern.

Wir raten Ihnen dazu, einen im Urheber- und Internetrecht spezialisierten Rechtsanwalt aufzusuchen und mit diesem das weitere Vorgehen zu besprechen. Er wird Ihnen Auskunft über die bestehenden Verteidigungsmöglichkeiten geben und die Rechtmäßigkeit der Abmahnung überprüfen.

Sollte ich eine Unterlassungserklärung abgeben?

Die Abgabe einer Unterlassungserklärung ist in jedem fall sinnvoll, da sie nur so ausschließen können, dass ein kostspieliges einstweiliges Verfügungsverfahren gegen Sie eingeleitet wird. Sie sollten jedoch nicht die mitgeschickte Unterlassungserklärung unterschreiben, da diese meist zu weitgehend ist. Die Erklärung sollte deshalb modifiziert werden, sodass sie sich auf die nötigsten Angaben beschränkt. Ein fachkundiger Rechtsanwalt kann Ihnen bei der Formulierung einer für Sie möglichst vorteilhaften Erklärung behilflich sein. Beispielsweise kann so ein Schuldanerkenntnis vermieden oder die zeitliche Geltung der Abmahnung beschränkt werden. Auch lohnt es sich eine der Höhe nach noch nicht festgelegte, aber angemessene Vertragsstrafe zu vereinbaren, die gegebenenfalls gerichtlich überprüft werden kann. Wir raten davon ab eines der Muster einer „modifizierten Unterlassungserklärung“ aus dem Internet zu verwenden, da es sein kann, dass sie nicht den gesetzlichen Anforderungen genügen.

Wenn auch Sie abgemahnt wurden, sollten Sie unser Team von Abmahnhelfer.de unter der Telefonnummer: 030 965 35 855 anrufen und die Möglichkeit eines kostenlosen Erstgespräches nutzen. Wir werden Ihnen in diesem Gespräch eine anwaltliche Ersteinschätzung geben und vertreten Sie im gesamten Bundesgebiet.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, Ihr Abmahnhelfer.de Team!