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Beglaubigung

 Normen 

§ 129 BGB

§§ 40 ff BeurkG

§ 63 BeurkG

§ 65 BeurkG

§ 33 VwVfG

 Information 

Zeugnis über die Echtheit einer Urkunde oder Unterschrift durch einen Notar oder einer von den Landes-/Bundesregierung ermächtigten Stelle.

Es sind folgende Arten von Beglaubigungen zu unterscheiden:

  • Die öffentliche Beglaubigung gemäß § 129 BGB: Diese kann nur durch einen Notar ausgeführt werden.

  • Amtliche Beglaubigungen, d.h. von einer Behörde ausgestellte Beglaubigungen:

    • Jede Behörde im Sinne des Verwaltungsverfahrensgesetzes ist gemäß § 33 VwVfG befugt, Abschriften von Urkunden, die sie selbst ausgestellt hat, zu beglaubigen.

    • Wenn die Urschrift von (irgend-)einer Behörde ausgestellt wurde oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird, besteht eine Beglaubigungsbefugnis für:

      • Behörden des Bundes, der bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts

      • Behörden der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände, der sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts, wenn sie Bundesrecht im Auftrag des Bundes ausführen.

    • Daneben sind die Beglaubigungsbefugnisse der einzelnen Landesbehörden zu beachten.

Die Beglaubigungsbefugnis der Behörden erstreckt sich gemäß §§ 33, 34 VwVfG auf

  • Abschriften,

  • Ablichtungen,

  • Vervielfältigungen,

  • Negative,

  • Ausdrucke,

  • Unterschriften.