Dating-Plattform beautifulpeople.com gehackt – Nutzerdaten im Internet veröffentlicht

Dating-Plattform beautifulpeople.com gehackt – Nutzerdaten im Internet veröffentlicht
30.04.2016172 Mal gelesen
Die Dating-Plattform beautifulpeople.com wurde gehackt. Die Angreifer haben anscheinend eine Sicherheitslücke genutzt, um über eine Millionen Datensätze von Nutzerprofilen zu stehlen. Betroffen sind Mitglieder, die sich vor Juni 2015 auf der Plattform angemeldet haben. Im Netz veröffentlicht wurden unter anderem die Namen, Adressen und erotischen Vorlieben der jeweiligen Mitglieder.

Beautifulpeople.com – umstrittene Dating-Plattform für „schöne“ Menschen

Die Dating-Plattform beautifulpeople.com ermöglicht das unkomplizierte Kennenlernen anderer Menschen über das Internet. In einem gewichtigen Punkt unterscheidet sich die Dating-Plattform jedoch von vielen anderen Dating-Seiten im Netz. Mitglied kann nur werden, wer von einem bereits angemeldeten Teilnehmer als attraktiv genug bewertet worden ist. Wird eine Neuanmeldung von einem bestehenden Mitglied abgelehnt, wird der Registrierungsprozess des jeweiligen Bewerbers automatisch beendet.

Daten von über einer Millionen Nutzer veröffentlicht

Hacker haben nun die Internetseite angegriffen und die Nutzerdaten von über einer Millionen Mitglieder abgreifen können. Die Daten beinhalten nicht nur die echten Namen und Adressen der Mitglieder, sondern auch pikante Details wie persönliche sexuelle Vorlieben, den Beziehungsstatus oder die Höhe des eigenen Einkommens.

Sicherheitslücke ausgenutzt

Der Datendiebstahl wurde wohl möglich, weil eine Sicherheitslücke der Plattform nicht zeitig genug geschlossen wurde. Die Hacker konnten so im Dezember 2015 die Nutzerdaten von über einer Millionen Mitglieder stehlen, die sich vor Juni 2015 auf dem Dating-Portal registriert haben. Die Daten sind nun im Internet für jedermann einsehbar.

Datendiebstahl kommt regelmäßig vor

Der Fall zeigt zum wiederholen Mal, dass Datendiebstahl ein ernstzunehmendes Problem ist. Im Sommer 2015 haben Hacker die Nutzerdaten von über 36 Millionen Mitgliedern des Seitensprung-Portals Ashley Madison gestohlen und anschließend im Internet veröffentlicht. Anzunehmen ist, dass nach der Veröffentlichung der Nutzerdaten, nicht nur eine bestehende Beziehung auf eine harte Probe gestellt wurde. Internetnutzer sollten sich darüber bewusst sein, dass jederzeit eigene Nutzerdaten gestohlen, verkauft oder veröffentlicht werden können. Umso vorsichtiger sollten Internetnutzer daher bei der Angabe von persönlichen und identifizierenden Angaben sein. Eine hundertprozentige Sicherheit von Nutzerdaten kann heutzutage nur noch schwer garantiert werden.

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