Phishing-Attacke von angeblichem Video-on-Demand-Portal

25.04.2014761 Mal gelesen
Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der Sie als Kunde eines Video-On-Demand-Portal begrüßt werden, sollten Sie aufpassen. Es könnte sich um eine Phishing-Attacke von Hackern handeln, die es auf Ihre persönlichen Daten abgesehen haben.

Woran man diese Phishing-Mails erkennen kann

Seit einigen Tagen erhalten Nutzer E-Mails, die angeblich von einem Video-Demand-Portal stammt. Im Betreff dieser Nachrichten steht entweder „Video-on-Demand Service Abo-Abrechnung für…“ oder „Video-on-Demand Mediathek Online Rechnung für…“ angegeben. Dahinter steht der Vorname sowie Nachnahme des jeweiligen Empfängers angegeben.

In dem Text der E-Mail wird behauptet, dass der Adressat angeblich aufgrund eines abgeschlossenen Abonnements einen monatlicher Beitrag für eine Laufzeit des Vertrages bezahlen müsse. Dabei wird die Zahlung eines Betrages in unterschiedlicher Höhe gefordert (29 Euro, 39 Euro oder auch 49,95 Euro).

Des Weiteren wird der angebliche Kunde aufgefordert, den Dateianhang zu öffnen. In diesem soll insbesondere die Bankverbindung angegeben stehen. Außerdem befinde sich darin ein Formular zur Kündigung des Abonnements.

Dateianhang enthält Trojaner

Sie sollten den Dateianhang dieser betrügerischen Mails keinesfalls öffnen. Denn ansonsten wird ihr Rechner durch ein im Dateianhang befindliches trojanisches Pferd ausspioniert. Es handelt sich um eine Phishing-Mail, die von Online-Kriminellen stammt. Darauf macht die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt aufmerksam.

Wie sich Nutzer bei Phishing-Mails verhalten sollten

Sie sollten unbedingt den Ratschlag der Verbraucherschützer befolgen und diese E-Mail sofort löschen. Keinesfalls sollte dieser Dateianhang geöffnet werden. Ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass mit den geklauten persönlichen Daten etwa Ihr E-Mail Account geknackt oder Ihr Onlinekonto geplündert wird. Wer hinter den Phishing-Attacken steckt, ist nicht bekannt.

Generell sollten Nutzer vorsichtig sein, wenn Sie E-Mails von unbekannten Adressaten erhalten, in denen etwa ein Rechnungsbetrag eingefordert wird. Im Zweifel sollten derartige Nachrichten gelöscht und Dateianhänge nicht geöffnet werden. Links sollten nicht angeklickt werden. Das gilt erst Recht dann, wenn die Mail angeblich von offiziellen Stellen – wie etwa der Polizei, Ihrer Bank oder dem Finanzamt – stammt und darin auch noch mit Maßnahmen wie der Vollstreckung in Ihr Vermögen oder der Einleitung von strafrechtlichen Ermittlungen wegen kinderpornografischer Dateien auf dem Rechner gedroht wird. Darüber hinaus sollten Sie keineswegs Ihre persönlichen Daten preisgeben.

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