Fake E-Mail unter dem Namen von Rechtsanwalt Dominik Döring: Betrüger verschicken Mahnungen!

23.12.2013357 Mal gelesen
Soweit Sie per E-Mail eine Mahnung wegen einer angeblichen Forderung von Ikea erhalten, die angeblich von dem Rechtsanwalt Dominik Döring stammt, sollten Sie stutzig werden. Hierbei handelt es sich um eine Fake-Mahnung. Dies stammt von mutmaßlichen Betrügern und nicht von dem angegebenen Rechtsanwalt Dominik Döring. Durch das Klicken auf den Link können Viren/Trojaner auf Ihren Rechner gelangen!

Nachdem wir vor einigen Tagen über eine Abmahnung per E-Mail wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung durch Streaming berichtet haben, die angeblich von der Kanzlei Urmann & Collegen (U+C) stammt, gibt es jetzt einen weiteren Fall von Abzocke.

Mutmaßliche Betrüger verschicken Mahnung per E-Mail

Mutmaßliche Betrüger verschicken eine Mahnung per E-Mail, wonach die Empfänger angeblich eine Rechnung des Möbelhauses Ikea nicht bezahlt haben sollen. Diese Mahnung wurde dem Anschein nach von einem Rechtsanwalt Dominik Döring verfasst. Darin wird auch die Zahlung einer Mahngebühr sowie der angeblichen Beauftragung der Kanzlei gefordert. Bei diesen Mails handelt es sich um Fälschungen von Abzockern, die unter einer anderen Identität auftreten! Hierauf verweist der „echte“ Rechtsanwalt Dominic Döring auf seiner Webseite (der übrigens mit „c“ statt mit „k“ geschrieben wird).

Was an den E-Mails auffällig ist/Vorsicht vor Viren und Trojanern

Auffällig an der E-Mail angbelich von Rechtsanwalt Dominik Döring – ist neben dem Rechtschreibfehler beim Vornamen, dass in dieser weder der geforderte Betrag, noch die Kontoverbindung angegeben steht. Um diese Daten zu erfahren, werden die Nutzer zur Betätigung eines Links aufgefordert. Dem sollten Sie auf keinen Fall nachkommen, weil über diesen Link Viren und Trojaner auf Ihren Rechner gelangen würden. Eine Mail sollte daher am besten ungelesen gelöscht werden! Darüber hinaus sollten sich die Betroffenen einen aktuellen Virenscaner besorgen. Schließlich sollte keinesfalls Geld überwiesen werden. Denn diese Forderung von Ikea gibt es nicht.

Vorsicht bei Mahnungen/Abmahnungen per E-Mail

Bei Mahnungen sowie Abmahnungen per E-Mail sollten die Betroffenen vorsichtig sein. Dabei sollte besonders auf Auffälligkeiten geachtet werden, wie etwa auf unschlüssige Angaben (wie etwa ein rückdatiertes Datum bei einer behaupteten Rechtsverletzung), anonyme Zahlungsverfahren (u.a. Ukash) sowie einen ausschließlichen Verweis bezüglich der relevanten Daten (z.B. Anschrift des angeblichen Anwaltes, Kontoverbindung, Forderung auf eine angehängte Datei). Insbesondere Abmahnungen wegen Filesharings oder einer Wettbewerbsverletzung erfolgen normalerweise schriftlich und nicht per E-Mail. Bei Unsicherheiten sollten Sie sich bei einem Rechtsanwalt oder einer Verbraucherzentrale erkundigen. Keinesfalls sollte vorschnell gezahlt werden. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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