Kosmetikstudio haftet für fehlerhafte Laserbehandlung

29.07.2014353 Mal gelesen

Kommt es bei einer Haarentfernung durch eine Laserbehandlung zu schmerzhaften und nicht unerheblichen Verbrennungen, ist davon auszugehen, dass die Behandlung nicht ordnungsgemäß erfolgte. In dem Fall, den das Landgericht Bonn zu entscheiden hatte, hatte die Kundin des Kosmetikstudios von dem Kosmetikstudio in Zusammenhang mit der Haarentfernung einen Anspruch auf Schmerzensgeld in Höhe von 4.000,00 EUR durchsetzen können.

Üblicherweise verfügen Kosmetikstudios über Haftpflichtversicherungen, die solche Schäden auf Grund von fehlerhaften Behandlungen ersetzen.

 Julia Fellmer

Fachanwältin für Medizinrecht