AXA Immoselect: Immobilienverkäufe unter Wert

AXA Immoselect: Immobilienverkäufe unter Wert
21.08.2013244 Mal gelesen
Seit knapp zwei Jahren wird der offene Immobilienfonds AXA Immoselect abgewickelt. Nun drückt er beim Verkauf seiner Immobilien offenbar aufs Gas. Der Haken dabei: Die Gebäude gehen deutlich unter ihrem Verkehrswert weg.

„Leidtragende sind die Anleger, deren Ausschüttungen in den Keller gehen“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Nachdem bereits im Juni Objekte in den Niederlanden, Frankreich und Düsseldorf verkauft wurden, meldete das Unternehmen nun, dass ein Bürogebäude in Hattersheim, in der Nähe von Frankfurt a.M. den Besitzer wechselte. Wie schon bei den Verkäufen zuvor, ging die Immobilie deutlich unter ihrem eigentlichen Verkehrswert weg. Laut Gutachten vom vergangenen Sommer lag dieser rund 42,6 Prozent über dem jetzt erzielten Kaufpreis von ca. 11,4 Millionen Euro.

„Die Anleger des AXA Immoselect mussten ja schon einige schlechte Nachrichten verdauen. Jetzt gehen die Gebäude auch noch zu solch niedrigen Preisen weg“, so Cäsar-Preller. Für den Juristen gibt es jetzt nur noch zwei Möglichkeiten für die Anleger: „Entweder sie schauen dem Trauerspiel weiter zu und hoffen, dass es irgendwann vorbei ist, oder sie machen noch Ansprüche auf Schadensersatz geltend. Das ist nach wie vor möglich“, so der Fachanwalt.

Denn häufig seien offene Immobilienfonds als sichere Kapitalanlage beworben worden ohne auf die bestehenden Risiken hinzuweisen, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals reichen. So hätten die Anleger u.a. auch auf die Möglichkeit der Schließung des Fonds oder die Aussetzung der Anteilsrücknahme informiert werden müssen. „Unserer Erfahrung nach ist diese Aufklärung häufig ausgeblieben. Das bedeutet, dass die Anlageberatung fehlerhaft war. Daraus lässt sich dann der Anspruch auf Schadensersatz ableiten“, erklärt Cäsar-Preller.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von offenen Immobilienfonds.

 

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

 

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 17 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten, kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz)

 

Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller

Villa Justitia, Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden

Telefon: (06 11) 4 50 23-0
Telefax: (06 11) 4 50 23-17
Mobil: 01 72 - 6 16 61 03

E-Mail: [email protected]
www.caesar-preller.de